Reiseberichte zum Thema 'Malediven'

Malediven ? dem Paradies so nah ? Tipps und Erfahrungen
Lust auf Urlaub im Paradies? Schau dir meine Fotos von den Malediven an. Mit Tipps und Erfahrungen (Artikel enthält Werbung - Zusammenarbeit mit ClubMed).
Tags Malediven | Mali | Afrika Reisen

Das gute Wetter hat sich wieder vollends zurückgemeldet. Die Wettervorhersagen des Tagesprogramms sind zum Glück so aussagekräftig wie das Horoskop: es waren "Thunderstorms" angesagt (im Gegensatz zum Regentag, der mit "Fine-" vorhergesagt war).

Die Diskussion, ob wir am Rückflug in Dubai das Flughafengebäude verlassen wollen, hat sich letztendlich auch erübrigt, nachdem wir nachgelesen haben, dass das Visum, das Ania braucht, 4 Werktage in Anspruch nimmt.

Nach dem obligatorischen Frühstück (Ania meint, dass die Gäste der 2. Wochenhälfte nicht so schön sind wie in der ersten) haben wir am Welcome Desk erfahren, dass unser Wassertaxi bereits um 13:45 fliegt und nicht gegen 16h, wie ursprünglich geplant - ein Wermutstropfen, nachdem der Anschluss in Male erst um 23:45 startet. Das alternative Speedboad um 1.100.- wollten wir uns aber auch nicht leisten. Dafür beschlossen wir uns ims Flughafenhotel einzumieten, damit wir nicht am Flughafen warten müssen.

Neben der Rezeption wurde den 5. Tag in Folge derselbe Quadratmeter Rasen von 5 Leuten bearbeitet. Sie kamen wiedermal mit einem Stück Gras und versuchten es einzupassen. Nachdem am Gesamtzustand aber keine Änderung wahrnehmbar war, äusserten wir die Vermutung, dass sie jeden Tag testen, ob das Stück schon groß genug ist und es dann wieder wegtragen.

Um die Mittagszeit gingen wir nochmals schnorcheln und sahen neben vielen "Nemos" eine Riesenschildkröte mit 2 großen raketenartigen Fischen am Panzer. Tom tauchte bis auf Greifentfernung hinunter.

Den restlichen Tag verbrachten wir Faulenzen, unsere Hauptbeschäftigung in diesem Urlaub. Ania schaffte es bis nächtens ihr Buch "the Host" fertigzulesen.

Zum Sonnenuntergang gingen wir zur "Havanna Lounge" an den Strand. Dort waren Liegen aufgestellt und es wurden bei angenehmer Livemusik Cocktails serviert - ein schönes Erlebnis. Unsere Kommunikationsfähigkeit kannte keine Grenzen und wir betätigten uns als Fotografen für Anias deutsches Tauchpartnerin-Pärchen und auch für andere Gäste.

Etwas ausgekühlt gönnten wir uns nochmals ein Bad (war leider ein Fehler, weil wir nacher aus dem Schwitzen nicht mehr rauskamen). Zur Feier des Abend kappten wir dazu auch den Welcome-Sekt.

An diesem letzten Abend konsumierten wir unser Hochzeitspackage-Candlelight-Dinner auf dem Obergeschoß unserer Villa. Der Kellner stellte Fackeln auf und servierte uns nacheinander vier (frisch mit dem Elektroauto geholte) köstliche Gänge im Sternenschein (Kasia Leselampe machte sich einmal mehr bezahlt). Alles in allem ein wunderschöner Abschluss einer genialen Hochzeitsreise.

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Das gute Wetter hat sich wieder vollends zurückgemeldet. Die Wettervorhersagen des Tagesprogramms sind zum Glück so aussagekräftig wie das Horoskop: es waren "Thunderstorms" angesagt (im Gegensatz zum Regentag, der mit "Fine-" vorhergesagt war).

Die Diskussion, ob wir am Rückflug in Dubai das Flughafengebäude verlassen wollen, hat sich letztendlich auch erübrigt, nachdem wir nachgelesen haben, dass das Visum, das Ania braucht, 4 Werktage in Anspruch nimmt.

Nach dem obligatorischen Frühstück (Ania meint, dass die Gäste der 2. Wochenhälfte nicht so schön sind wie in der ersten) haben wir am Welcome Desk erfahren, dass unser Wassertaxi bereits um 13:45 fliegt und nicht gegen 16h, wie ursprünglich geplant - ein Wermutstropfen, nachdem der Anschluss in Male erst um 23:45 startet. Das alternative Speedboad um 1.100.- wollten wir uns aber auch nicht leisten. Dafür beschlossen wir uns ims Flughafenhotel einzumieten, damit wir nicht am Flughafen warten müssen.

Neben der Rezeption wurde den 5. Tag in Folge derselbe Quadratmeter Rasen von 5 Leuten bearbeitet. Sie kamen wiedermal mit einem Stück Gras und versuchten es einzupassen. Nachdem am Gesamtzustand aber keine Änderung wahrnehmbar war, äusserten wir die Vermutung, dass sie jeden Tag testen, ob das Stück schon groß genug ist und es dann wieder wegtragen.

Um die Mittagszeit gingen wir nochmals schnorcheln und sahen neben vielen "Nemos" eine Riesenschildkröte mit 2 großen raketenartigen Fischen am Panzer. Tom tauchte bis auf Greifentfernung hinunter.

Den restlichen Tag verbrachten wir Faulenzen, unsere Hauptbeschäftigung in diesem Urlaub. Ania schaffte es bis nächtens ihr Buch "the Host" fertigzulesen.

Zum Sonnenuntergang gingen wir zur "Havanna Lounge" an den Strand. Dort waren Liegen aufgestellt und es wurden bei angenehmer Livemusik Cocktails serviert - ein schönes Erlebnis. Unsere Kommunikationsfähigkeit kannte keine Grenzen und wir betätigten uns als Fotografen für Anias deutsches Tauchpartnerin-Pärchen und auch für andere Gäste.

Etwas ausgekühlt gönnten wir uns nochmals ein Bad (war leider ein Fehler, weil wir nacher aus dem Schwitzen nicht mehr rauskamen). Zur Feier des Abend kappten wir dazu auch den Welcome-Sekt.

An diesem letzten Abend konsumierten wir unser Hochzeitspackage-Candlelight-Dinner auf dem Obergeschoß unserer Villa. Der Kellner stellte Fackeln auf und servierte uns nacheinander vier (frisch mit dem Elektroauto geholte) köstliche Gänge im Sternenschein (Kasia Leselampe machte sich einmal mehr bezahlt). Alles in allem ein wunderschöner Abschluss einer genialen Hochzeitsreise.

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Ein Mit-Grund für die Reise auf die Malediven war die Wetterbeständigkeit. Im Jänner gibt es im Jahresschnitt nur 3 Regentage und 8 Sonnenstunden pro Tag. Ist halt immer die Frage, was man als Regentag deklariert, aber wir hatten ja schon täglich einen kurzen Schauer (bei Temperaturen um 30° nicht unangenehm) und bewölkt war es auch immer wieder. Wirklich erwischt hat es uns aber am vierten Tag. Schon am Weg zum Frühstück hat uns ein tropischer Regenguss ein Open Air Essen verhindert. Die Hoffnung, dass es dafür den restlichen Tag besser wird, wurde leider nicht bestätigt. Es hingen durchgehend schwere Regenwolken am Himmel und der Donner grollte bis in die Nachtstunden. Es regnete zwar nicht durchgehend, aber ausreichend, dass kein Strandfeeling aufkommen sollte. Die in jeder Villa vorhandenen Regenschirme erfreuten sich jedenfalls starker Beliebtheit.

Das Frühstück (wir testeten sehr gute eggs benedict) war indoor etwas gedrängter. Dafür hatten wir etwas mehr die Gelegenheit unsere Mitgäste zu studieren. Dabei haben wir jedenfalls festgestellt, dass die vielen japanischen Gäste mit einer Vielzahl von unterschiedlichen (unserer Meinung nach unkleidsamen) Stilen ein gänzlich anderes Modebewusstsein haben - teilweise kombiniert mit den orangenen Schwimmwesten ein amüsamtes Bild ergeben. Die grantige Spanierin erschien überhaupt im Bademantel zum Frühstück - naja.

An diesem Tag sind wir mal bis ans Ende des langen Wasservillen-Stegs spaziert und waren recht beeindruckt, dass der ganze Steg mit der typisch coolen Musik beschallt ist. Überhaupt bestätigt uns die Musikwahl in der Ansicht, dass das W Resort eher was für "jüngere" Leute ist (jaja, wo sind die Kommentare? :).

Bei so viel Wasser von oben, konnten wir uns auch gleich unter die Wasseroberfläche begeben und starteten unseren ersten Tauchgang. Für Tom gab es noch eine unangenehme Überraschung, weil er statt einem normalen Orientierungstauchgang ($ 65,- plus $ 25.- Leihgebühr) einen Refresher-Tauchgang um $ 170.- (alles exkl. 10% tax) verschrieben bekam. Der einzige Unterschied: 5min Fragebogen ausfüllen und 1x Maske abnehmen unter Wasser. Notiz an uns: Das nächste Mal unbedingt behaupten, dass der letzte Tauchgang weniger als 12 Monate zurück liegt! Ins Wasser ging's dann dafür mit eigenem Guide, aufgrund des schwachen Lichts waren die Farben aber leider nicht so toll. Der Luftverbrauch war noch stark verbesserungswürdig, denn nach gut 35min war Schluss.

Ania machte mit der Tauchschul-Chefin Tessa ihren ersten Tauchgang im offenen Wasser ... und hat sich toll geschlagen. Alle Ängste wurden beiseite geschoben und sie absolvierte die Übungen ohne Probleme - Dank an Tessa, die die Hälfte der Zeit ihre Hand gehalten hat. Belohnt wurden sie dafür mit der Sichtung einer Schildkröte und eines großen Adler-Rochens.

Nach dem Duschen sind wir dann nochmal zur Tauchschule, weil wir etwas unsicher waren, ob Tessa vielleicht eine Privatstunde verrechnen würde (um läppische 250.-). War dann aber zum Glück nicht so. Dafür haben wir uns gleich für die Miete einer Unterwasserkamera (75.-) für den nächsten Tauchgang entschieden. Ist immerhin günstiger als die billigste Flasche Wein im Weinkühler und wir haben länger etwas davon ... die Preise hauen uns immer wieder von den Socken.

Den restlichen Abend verbrachten wir mit Badewanne und spielen. Tom hat dann noch kurz den Pool bei Regenwetter getestet, während Ania das nächste Buch von Stephanie Meyer verschlang.

Einen Kurzbesuch stattete uns noch unser neuer Nachbar ab, weil unsere Decklautsprecher in voller Lautstärke brüllten (was man unten gar nicht mitbekommt). Offensichtlich hatten wir den Kampf mit der komplizierten Anlagensteuerung wiedereinmal verloren. Die tolle Bose-Anlage wird durch 2 riesige Fernbedienungen und 3 verteilte Regler gesteuert - selbst für zwei studierte Informatiker undurchschaubar (die Lichtsteuerung hat übrigens offensichtlich derselbe Techniker entwickelt).

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Ein Mit-Grund für die Reise auf die Malediven war die Wetterbeständigkeit. Im Jänner gibt es im Jahresschnitt nur 3 Regentage und 8 Sonnenstunden pro Tag. Ist halt immer die Frage, was man als Regentag deklariert, aber wir hatten ja schon täglich einen kurzen Schauer (bei Temperaturen um 30° nicht unangenehm) und bewölkt war es auch immer wieder. Wirklich erwischt hat es uns aber am vierten Tag. Schon am Weg zum Frühstück hat uns ein tropischer Regenguss ein Open Air Essen verhindert. Die Hoffnung, dass es dafür den restlichen Tag besser wird, wurde leider nicht bestätigt. Es hingen durchgehend schwere Regenwolken am Himmel und der Donner grollte bis in die Nachtstunden. Es regnete zwar nicht durchgehend, aber ausreichend, dass kein Strandfeeling aufkommen sollte. Die in jeder Villa vorhandenen Regenschirme erfreuten sich jedenfalls starker Beliebtheit.

Das Frühstück (wir testeten sehr gute eggs benedict) war indoor etwas gedrängter. Dafür hatten wir etwas mehr die Gelegenheit unsere Mitgäste zu studieren. Dabei haben wir jedenfalls festgestellt, dass die vielen japanischen Gäste mit einer Vielzahl von unterschiedlichen (unserer Meinung nach unkleidsamen) Stilen ein gänzlich anderes Modebewusstsein haben - teilweise kombiniert mit den orangenen Schwimmwesten ein amüsamtes Bild ergeben. Die grantige Spanierin erschien überhaupt im Bademantel zum Frühstück - naja.

An diesem Tag sind wir mal bis ans Ende des langen Wasservillen-Stegs spaziert und waren recht beeindruckt, dass der ganze Steg mit der typisch coolen Musik beschallt ist. Überhaupt bestätigt uns die Musikwahl in der Ansicht, dass das W Resort eher was für "jüngere" Leute ist (jaja, wo sind die Kommentare? :).

Bei so viel Wasser von oben, konnten wir uns auch gleich unter die Wasseroberfläche begeben und starteten unseren ersten Tauchgang. Für Tom gab es noch eine unangenehme Überraschung, weil er statt einem normalen Orientierungstauchgang ($ 65,- plus $ 25.- Leihgebühr) einen Refresher-Tauchgang um $ 170.- (alles exkl. 10% tax) verschrieben bekam. Der einzige Unterschied: 5min Fragebogen ausfüllen und 1x Maske abnehmen unter Wasser. Notiz an uns: Das nächste Mal unbedingt behaupten, dass der letzte Tauchgang weniger als 12 Monate zurück liegt! Ins Wasser ging's dann dafür mit eigenem Guide, aufgrund des schwachen Lichts waren die Farben aber leider nicht so toll. Der Luftverbrauch war noch stark verbesserungswürdig, denn nach gut 35min war Schluss.

Ania machte mit der Tauchschul-Chefin Tessa ihren ersten Tauchgang im offenen Wasser ... und hat sich toll geschlagen. Alle Ängste wurden beiseite geschoben und sie absolvierte die Übungen ohne Probleme - Dank an Tessa, die die Hälfte der Zeit ihre Hand gehalten hat. Belohnt wurden sie dafür mit der Sichtung einer Schildkröte und eines großen Adler-Rochens.

Nach dem Duschen sind wir dann nochmal zur Tauchschule, weil wir etwas unsicher waren, ob Tessa vielleicht eine Privatstunde verrechnen würde (um läppische 250.-). War dann aber zum Glück nicht so. Dafür haben wir uns gleich für die Miete einer Unterwasserkamera (75.-) für den nächsten Tauchgang entschieden. Ist immerhin günstiger als die billigste Flasche Wein im Weinkühler und wir haben länger etwas davon ... die Preise hauen uns immer wieder von den Socken.

Den restlichen Abend verbrachten wir mit Badewanne und spielen. Tom hat dann noch kurz den Pool bei Regenwetter getestet, während Ania das nächste Buch von Stephanie Meyer verschlang.

Einen Kurzbesuch stattete uns noch unser neuer Nachbar ab, weil unsere Decklautsprecher in voller Lautstärke brüllten (was man unten gar nicht mitbekommt). Offensichtlich hatten wir den Kampf mit der komplizierten Anlagensteuerung wiedereinmal verloren. Die tolle Bose-Anlage wird durch 2 riesige Fernbedienungen und 3 verteilte Regler gesteuert - selbst für zwei studierte Informatiker undurchschaubar (die Lichtsteuerung hat übrigens offensichtlich derselbe Techniker entwickelt).

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Obwohl wir es am Vortag doch vor Mitternacht ins Bett geschafft haben, fiel das Aufstehen aufgrund der durchwachten Nacht schwer. Also waren wir wieder sehr spät beim Frühstück. Als alteingesessene Veteranen (wir waren ja immerhin schon zum 2. Mal beim Frühstück), haben wir bemerkt, dass wir nicht die einzigen Spätaufsteher sind. Es kamen noch einige später, wie z.B. die mit uns angereisten, immer grantig dreinschauenden Spanier, die aber bereits mit verschiedensten Pärchen den Tisch teilten.

Heute versuchten wir uns an Bami Goreng (mit Reis?) und Jasminreis Gongee (Milchreis mit Ingwer), beides kein kulinarischer Höhepunkt.

Nachdem der Putzmann wieder unser Zimmer blockierte, mussten wir auf eine lange Fotosession gehen, um die Zeit totzuschlagen. Wenn wir also zu viele Fotos geschossen haben, ist nur er daran schuld. Im Zuge dessen haben wir auch gleich unsere ersten sozialen Kontakte mit einem in Dubai lebenden Britenpärchen gemacht. Die Frage, ob wir am Rückflug in den 7 Stunden nächtlichen Aufenthalts in die Stadt fahren sollen, konnten aber auch sie uns nicht beantworten. Ausserdem haben wir live miterlebt, wie die "Good Morning"-Fußmatten gegen die "Good Afternoon"-Matten ausgetauscht wurden. Es wird einem schon einiges geboten auf dieser Insel!

Die letzte Putz-Viertelstunde haben wir dann doch das Oberdeck gestürmt. Dieser Reinigungswahn befriedigt sogar Anias Ansprüche. Vor allem, wenn man bedenkt, dass es am Abend noch ein Putzservice gibt, dieses wir aber bisher immer mit der "bitte nicht stören"-Karte abgewimmelt haben. Der Putzmann ist sehr kommunikationsfreudig und antwortet darauf mit einer "couldn't provide the evening service"-Karte.

Den Nachmittag verbrachten wir mit einer ausgiebigen Schnorcheltour an unserem Strand. Wir sind diesmal schon durch den Schnorchelkanal auf die Aussenseite des Riffs geschwommen, wo Ania erstmalig in den Abgrund geblickt hat. Nach dem 3. Mal hinsehen war's dann auch gar nicht mehr so angsteinflößend. Sie hat dann auch die ersten Tieftauch-Versuche gestartet und sich tapfer bis 3m Tiefe vorgearbeitet - eine wichtige Vorbereitung für den morgigen Tauchgang. Dann sind wir noch entlang des Riffs geschnorchelt und Ania bekam immer mehr Sicherheit. Die Fischvielfalt kann sich jedenfalls sehenlassen.

Abends gab es dann wieder einen kurzen Regenschauer. So etwas kann Tom beim Poolen aber natürlich nicht abschrecken und solange es nicht mehr wird, ist das noch kein Problem.

Als Vorabendprogramm stand diesmal eine Partie "Le Havre" auf dem Programm. Mit den mitgebrachten Zusatz-LED-Lampen (Review-Hinweis und Kasia/Gerwin sei Dank) haben wir auch im Schaukelbett am Oberdeck genug Licht zusammengebracht. Eine kurze Pause mussten wir wegen dem "Fogging" einlegen. Jeden Tag bei Dämmerung wird die Insel gegen Moskitos besprüht. Ob die Taktik, das abwechselnd einmal am Strand und einmal am Weg zu machen Sinn macht, sei dahingestellt.Es wäre doch sicher besser das nur jeden 2. Tag zu machen, dafür aber ganzflächig?

Diesmal wollten wir uns auch am Abendprogramm beteiligen. Angesagt war "Bohemian Bonfire" mit Cocktails und DJ am Fire Beach. Nachdem wir uns resort-fein gemacht haben wanderten wir zum Fire-Restaurant, um dort zu erfahren, dass das Event wegen Wind abgesagt ist. Ein kurzer abendlicher Rundgang hat dann bestätigt, dass auch die anderen Gäste eher ihre Ruhe genießen, weil kaum jemand unterwegs war. Nach ein paar Nachtaufnahmen zogen auch wir uns wieder zurück. Wir werden wohl das meiste unserer Kleidung wieder ungebraucht nach Hause fliegen.

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Nachdem das Frühstück "nur" bis 10:30 geht, haben wir brav den Wecker auf 8:30 gestellt. So ganz ausgeschlafen waren wir klarerweise noch nicht, d.h. bis wir aus dem Bett gekommen sind, entschieden haben was wir anziehen, und um die halbe Insel marschiert sind (etwa 200m), war es fast 10:00 und wir dem Hungertod nahe.

In diversen Reviews haben wir gelesen, dass das Frühstück im W Resort nicht so toll ist. Gut, wenn man nur in 5-Sterne Hotels unterwegs ist, mag das zutreffen, für uns war allemal genug dabei. Beim zugegebenermaßen nicht so umfangreichen Buffet (kein Vergleich z.B. mit dem Magic Life in Ägypten) fanden wir genug Köstlichkeiten. Zudem kann man noch zusätzlich einige Gerichte aus der Karte bestellen. Wir haben mit dem Müsli gestartet und es gleich auch wieder bereut, weil wir ja immer gerne alles durchkosten, was dann aber aufgrund des sättigenden Starters nicht mehr klappte und vertagt werden musste. Zu Dim Sum und Breakfast Burrito reichte es dennoch.

Bei der Rückkehr zum Bungalow war der Zimmerbube gerade beim Werken. In der Annahme, dass er gleich fertig sein wird, zogen wir immer größere Kreise um die Insel (der größte davon ist etwa 500m, einmal rundherum) und haben im Endeffekt fast 1h gewartet. Dafür waren wir in der Tauchschule und haben wegen dem Scuba Diver Kurs für Ania gefragt. Sie hat ja schon in Wien begonnen und es fehlten ja nur mehr die beiden Tauchgänge im offenen Wasser (laut Tauchschule in Wien der geringste Teil, weswegen sie nur ca. ? 40.- vom Gesamtbetrag von ? 250.- nachgelassen haben). Wie erwartet sieht das die hiesige Tauchschule etwas anders und berappt stolze $ 300.- (statt $ 500 für den ganzen Kurs). Nunja, aber zumindest haben wir wertvolle Urlaubszeit gespart, was ja das Hauptziel der Aktion war.

Endlich im Zimmer angelangt mussten wir uns natürlich gleich ausruhen von den Strapazen.

Am Nachmittag starteten wir dann unseren ersten Schnorchelversuch (Flossen kann man ausborgen). Ania war anfangs noch sehr unsicher, hat sich aber sehr gut geschlagen. Wir blieben aber im ganz flachen Wasser. Das Riff ist nur etwa 50m vom Strand entfernt und wir sahen schon ganz viele bunte Fische und Korallen.

Den restlichen Nachmittag und Abend haben wir dann auch nur mit Faulenzen verbracht - wir haben es zum Glück geschafft sehr schnell auf den Entspannungsmodus umzuschalten. Nachdem wir vom ausgiebigen Frühstück immer noch voll waren, haben wir auch dieses Abendessen auslassen. Obwohl wir kurz überlegt haben am Lobster-Event am Fire-Beach teilzunehmen. $ 180.- (exkl. 10% tax u. Getränke, pP.) und vor allem die mangelnde Begeisterungsfähigkeit für Scherentiere waren dann doch nicht soo attraktiv.

Die Nacht war leider nicht so entspannend, weil Ania nicht schlafen konnte. Der Grund was das laute Meeresrauschen, aber vor allem die Moskitos (brauchen die nicht Regenpfützen zum Aufwachsen?).

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Ankunft in der Beach-Villa und ... sonst nichts. :-)

Wir haben ja (leider) schon sehr genau gewusst, was uns erwartet. Die Bilder auf der Resort-Homepage sind zwar nicht sehr aussagekräftig, aber mit einem youtube-Video erlebten wir schon zu Hause einen virtuellen Rundgang durch einen Bungalow. Dadurch war die Überraschung nicht mehr so riesig, dennoch waren wir sehr erfreut, dass sich unsere Erwartungen erfüllt haben. Nach dem Eintreten steht man in einem Verbindungsgang zwischen Bad und Hauptraum.

Gleich mal zum Wichtigsten, das saubere Bad ist in einem halboffenen großen Raum untergebracht. Die freistehende Badewanne überzeugt genauso, wie die (mehr oder weniger) Aussendusche, direkt neben der großen Öffnung in der Decke. Die zwei riesigen Waschbecken sehen auch sehr hübsch aus, der Praxistest zeigt allerdings, dass der weit entfernte Ausflusshahn für Kreuzbediente eine Herausforderung darstellt.

Das räumlich getrennte WC hat auch ein hübsches Waschbecken als Stilelement. Ein besonderes Gadget ist das Telefon neben der Klomuschel (ob sie da ihr Motto "Whatever Whenever" nicht doch ein wenig übertreiben?).

Der Hauptraum besteht aus einer langen Anricht mit getrenntem Kühl- und Weinschrank, dem (angeblich berühmten) W-Bett und einer zu den großen Terassentüren ausgerichteten Couch. Alles sehr hübsch und modern eingerichtet. Die Möbel sind zwar nicht mehr neu, aber noch ansehnlich genug. Es gibt einen riesigen Fernseher und (für uns viel wichtiger) eine Bose-Soundanlage, die in allen Räumen wie auch draussen geregelt werden kann. WLAN ist auch inkludiert. Die Adapterstecker sind zwar wackelig und schlagen gerne Funken, funktionieren dann aber doch.

Nun aber zum wirklich tollen Aussenbereich. Jede Stand-Villa hat einen eigenen kleinen Swimming-Pool (sogar mit integriertem Whirlpool) umrandet von einer großzügigen Holzterasse mit zwei Liegen, ein rundes Tagesbett und ein BBQ-Bereich. Durch die Holzverbauung und die dichte Bepflanzung ist eine maximale Intimsphäre garantiert.

Direkt von der Terasse gelangt man nach 10m Sandweg zum tropischen Traumstrand (je nach Ebbe oder Flut manchmal breiter oder schmäler), nochmals mit 2 Liegen und einem Sonnenschirm. Manchmal sieht man die Nachbarn, meist ist aber niemand anderer am Strand. Das türkisene Wasser lädt zum Plantschen ein und ist etwas wärmer als der kalte Pool. Die Funktion des wassergefüllten Steinbottichs mit coolem Bambusschöpfer haben wir dann auch gleich herausgefunden, als wir überlegten, wie wir mit den sandigen Füßen wieder den sauberen Terassenbereich betreten sollen.

Das gewisse Extra des Beach-Bungalow im W Resort ist aber der 1. Stock. Dort ist nochmals ein überdachter Bereich mit Kühlschrank und großem Schaukel-Bett. Der Blick über den Paradies-Strand ist unvergleichbar. Das war schon bei der Wahl des Hotels ein Entscheidungskriterium. Bei keinem anderen Hotel auf den Malediven haben wir so etwas gesehen.

Nach dem ersten Aklimatisieren haben wir dann auch gleich oben fast den ganzen restlichen Tag verbracht. Relaxen, schlafen und schauen war ausreichend nach der anstrengenden Anreise. Nachdem wir herausgefunden haben, dass man die Decke nicht unbedingt am Boden schleifen lassen sollte, haben uns die Ameisen dann auch in Ruhe gelassen (Hängebett sei dank!).

Ernährungstechnisch haben wir beschlossen, dass uns ein wenig kürzer treten nicht schlecht tut und sind gleich gar nicht mehr ausser Haus gegangen. Das Schokofondue mit dem wir empfangen wurden, hat uns gereicht. Ein Eis aus der allgemeinen Versorgungsstation als Drüberstreuer war dann unser Nachtmahl. Den Empfangssekt haben wir vorerst mal im Weinkühler geparkt, da unsere Mägen doch nicht auf so viele Blubberbläschen vorbereitet gewesen wären.

Mit Auspacken, Blog schreiben, erfolfreichem Badewannentest, poolen und relaxen war der Tag (und die halbe Nacht) dann auch schnell um.

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