Reiseberichte zum Thema 'Meine+Welten+heute'

Das ist ein immer währender Kampf, den ich da führe im Garten. Gegen die Natur und gegen mich. Die Natur will wuchern, ich will ja auch, dass sie wuchert und doch und doch und doch. Doch nicht soooo viel. Dann kommt die Schere im Kopf und die Ordnungswut und dann kommt die Schere für´n Garten und dann wird geschnitten. Letztens waren Apfel und Kirschbaum dran. Jetzt sehn sie aus wie geschröpft und geköpft. Doch die ersten Triebe warten schon um gen Himmel zu wuchern.

Heute wartet Nürnberg, unsere Zauberstadt. Wutsch, sind wir verzaubert und schwelgen in Erinnerungen, Wein, Bratwürstchen, Obatzten und weiteren Erinnerungen. Hier haben wir uns kennen gelernt. Und das feiern wir ausgiebig bis heute.

H&J hatten uns Eintrittskarten geschenkt zu Biedermann und die Brandstifter. Bedrückend. Nicht wumm-bumm kommen die Brandstifter, sie schleichen sich psychologisch-leise aber zielgerichtet in unser Leben. Bis sie uns sagen, sie seien die Brandstifter. Und wir es nicht mehr glauben dürfen, denn die Wahrheit ist zu brutal. Oder soll ich glauben, mein Haus brennt gleich? Nein, das kann ich nicht glauben, wir sind doch Freunde, Freunde, Freunde. Einmal nicht klar und deutlich NEIN gesagt und schon verloren. Noch immer ist das Stück aktuell.

Apropos aktuell: Sagt doch M, langsam kann ich das nicht mehr lesen. Jetzt will die Nato auch noch Armeeübungen in Armenien, Aserbaidschan und der Republik Moldau abhalten. Die spinnen. Ich hab auch keine Lust mehr zum weiter lesen. Einziger Lichtblick: Scheint so, dass die Mehrheit der Deutschen denen da oben nicht glaubt, dass der Osten der einzige Aggressor ist. Steht in Spiegel Online. Oder war das ein Aprilscherz???

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Euch allen wo Ihr auch seid wünsche ich einen guten Rutsch und ein Neues Jahr mit viel Freude, Freunden, Gesundheit, Zufriedenheit. Vergesst die Liebe nicht! Und lasst es angehen wie die ollen Griechen, die schon immer alles besser wussten:

"Verlange nicht, dass die Dinge gehen,
wie du es wünscht,
sondern wünsche sie so,
wie sie gehen
und dein Leben wird ruhiger dahin fließen"
(Epiktet)




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Der Apfelbaum braucht keine Weihnachtsglanzkugeln. Ich habe ihn im Garten vom Nachbarn gefunden. Gestern.

Ein schönes Weihnachtsfest wünsche ich allen. Mit roten Bäckchen und zitternden Fingern, Geschenke auspackend. Und was ist da drin? Das, Ihr Lieben, verrate ich Euch nicht. Sonst wärs ja nicht Weihnachten, gelle.

Bis dann und labt Euch,

RE

 

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Wunderschöner Tag. Kalt und sonnig. Rauhreif am Hang an der anderen Seite. Abends dann die Farbenexplosion. Wie gemalt. (Drauf klicken und die Bilder werden prächtiger)

 

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Ein paar Tage Nürnberg genossen. Wir waren nicht die einzige.

(Wie immer: ein Doppelklick macht die Bilder groß)

 

Nürnberg im Advent - 05

 

Nürnberg im Advent - 12

 

Nürnberg im Advent - 14

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Er war das letzte Original in Marburg, unser Christian (?unser?, weil er aus Hommertshausen war). Stadtbekannt mit der oft kalten Zigarre im Maul und immer auf ein Freibier aus schwankte er durch die Stadt, ließ Verwünschungen vom Stapel wenn er sich angegriffen fühlte und sich einladen.

Manchmal sollte er auch arbeiten. So kam einmal ein hoher Herr mit einem schweren Koffer mit der Bahn an, rief Christian, der als Dienstmann an der Bahn herumlungerte, der solle den Koffer an seine Adresse tragen, er wolle nach Hause spazieren. Dort angekommen, fand er Christian vor der Tür mitsamt Koffer. Ja, wie denn das gehe, wunderte sich der hohe Herr. Der kleine Christian mitsamt Koffer schneller als er? Da war er aber an den falschen geraten. Ja, glaube denn der hohe Herr, er würde diesen schweren Koffer schleppen? Christian hatte sich ein Taxi genommen.

Seine Geschichten sind aufgeschrieben in: ?Unser Christian und andere: Anekdoten und Geschichten über Marburger Originale? von Oskar Müller (Taschenbuch - 1979). Dankenswerter Weise haben die Marburger ihrem beliebten Original ein Denkmal aus Bronze gesetzt. Am Eingang der Oberstadt wacht "Christian", der letzte Marburger Dienstmann, über den Trubel in der viel besuchten Fußgängerzone.

 

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