Reiseberichte zum Thema 'Feste'

Sich völlig unerwartet in einem großen Fest wiederzufinden ? diese Situation kenne ich von Reisen durch Indien. Reisende sind bei Veranstaltungen und religiösen Ritualen meist Willkommen und werden zum Mitfeiern eingeladen. Diese Situation gibt es nicht nur in Indien sondern auch in ?Little India? in Singapur. Erst bin ich von Thaipusam in Singapurs Straßen fasziniert, […] Der Beitrag...

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Tags Singapur | Feste | Chronik
Was macht man, wenn man an einem verregneten Sonntag in Österreich sitzt? Man träumt vom schönen Wetter in Australien. Und da morgen einer der wichtigsten Feiertage im australischen Jahr ist ? der Anzac Day ? habe ich heute Anzac Biscuits gebacken, die traditionell um diese Jahreszeit gegessen werden. Das Rezept dazu stammt aus der Zeit des Ersten Weltkriegs. Die Legende besagt, dass die Kekse den Soldaten als Notration mit auf den Weg nach Europa gegeben wurden. Da sie weder gekühlt werden müssen, noch schnell verderben und einen hohen Energiegehalt haben, waren sie ideal dafür. Fakt ist jedoch, dass die sogenannten Anzac Biscuits wie wir sie heute kennen, es nicht bis an die Front geschafft haben, sondern hauptsächlich in Australien und Neuseeland gebacken wurden, um Spendengelder für den Krieg zu sammeln. Die Kekse, die die Soldaten tatsächlich mit auf den Weg bekamen, wurden »Anzac Tile« genannt. Anzac steht für Australian and New Zealand Army Corps und dass der Keks als tile bezeichnet wurde, hängt vielleicht damit zusammen, dass er steinhart war und sich so mancher daran die Zähne ausbiss. Das moderne Rezept der Anzac Biscuits wie wir sie heute kennen, gibt es hier:

Anzac Biscuits (12 Cookies)

150 g Haferflocken
100 g Kokosflocken
200 g Mehl
130 g Brauner Zucker
180 g Butter
4 EL Golden Syrup (alternativ kann z.B. Honig verwendet werden)
1 1/2 TL Backpulver

1. Ofen auf 160°C Heißluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.
2. Haferflocken, Kokosflocken, Mehl, Zucker und Backpulver in einer Schüssel mischen.
3. Butter, Honig und 120 ml kaltes Wasser in einem Topf bei mittlerer Stufe unter ständigem Rühren erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist.
4. Alles miteinander vermischen und aus der Masse 12 kleine Kugeln formen und diese mit 10 cm Abstand zueinander auf dem Backblech verteilen (sechs Kekse passen auf ein Backblech). Die Kugeln mit der Hand flach drücken, bis sie noch ca. 1 cm dick sind.
5. Die Kekse nun 15?20 Minuten im Ofen backen, rausnehmen und abkühlen lassen. Wer weiche Kekse bevorzugt, verkürzt die Zeit im Ofen, wer sie lieber hart mag, lässt sie etwas länger drinnen.

Wer ganz traditionell sein will, der macht sich dazu einen gunfire coffee ? ein schwarzer Kaffee mit einem Schuss Rum ? der ebenfalls gern von den australischen und neuseeländischen Soldaten im Ersten Weltkrieg getrunken wurde.

Gutes Gelingen und no worries!

FOTO: NINA FISCHER
Tags Essen | Kultur | Feste
Gerade hat der wichtigste Nationalfeiertag im australischen Jahr begonnen: der Australia Day. Wenn das Wetter mitmacht, verbringen ihn viele Australier am Strand. Manche treffen sich mit Freunden im Pub oder veranstalten bei sich daheim eine Grillparty. Ich verbinde diesen Tag in erster Linie mit den »Hottest 100« des australischen Radiosenders Triple J. Jedes Jahr am Australia Day werden hier die Jahrescharts präsentiert, der Schwerpunkt liegt dabei auf Indie und Electronic. Im vorherigen Jahr schaffte es Vance Joy mit »Riptide« auf Platz eins. Mein Tipp für dieses Jahr geht übrigens an Chet Faker und Milky Chance.

Deshalb mein Vorschlag: Wie wär's denn mit einem gemütlichen Roadtrip, raus aus der Stadt, an der Küste entlang fahren und dabei gespannt die Hottest 100 mitverfolgen? Das hört sich doch nach einem guten Plan an. Mehr Infos zum Countdown findet ihr hier.

No worries!

FOTO: H3LL94 (FLICKR)
Tags Unterwegs | Feste |
Bald ist es soweit, Weihnachten steht wieder vor der Tür und in Australien, dem Land der tausend Verbote, wird derzeit gerade heiß über die Gefahr diskutiert, die vom Weihnachtsmann ausgeht.

In Australien ist es Tradition, dass die Kinder in der Vorweihnachtszeit den Santa Claus im Einkaufszentrum treffen. Sie sitzen auf seinem Schoß, erzählen ihm, was sie sich zu Weihnachten wünschen und zum Andenken wird ein Foto gemacht. Ganz so, wie wir das aus amerikanischen Filmen kennen. Aktivisten und besorgte Eltern haben sich nun jedoch zu Wort gemeldet, denn sie wollen Schluss machen mit dieser Tradition. Es ginge um den Schutz der Kinder, der verkleidete Weihnachtsmann könnte schließlich ein pädophiler Kinderschänder sein.

Mark Overall, Santatrainer einer Firma die hunderte Weihnachtsmänner für ihre Einsätze in Einkaufszentren ausbildet, kann die Angst der Eltern zwar nachvollziehen, findet es jedoch unfair zu mutmaßen, dass alle (Weihnachts)männer Pädophile seien. Zudem würde kein Kind zu irgendetwas gezwungen. Aktivisten argumentieren hingegen, dass man seine Kinder schließlich nicht dazu ermuntern würde, auf den Schoß fremder Männer zu sitzen ... warum sollte das beim Weihnachtsmann anders sein? Link zum Artikel.

No worries!

FOTO: KEVIN DOOLEY (FLICKR)
Tags Feste | Aktuelles |
Und wie verbringen die Australier einen heißen Sommertag, der zufällig auf Weihnachten fällt? Man wirft die Klimaanlage an und trifft sich mit der Familie zu einem traditionell englischen Weihnachtsbraten. Christbaumkugeln mit Schneemännern hängen am Baum, die Kinder haben Schneeflocken in die Fenster geklebt, auf das gemütliche Kaminfeuer wird glücklicherweise verzichtet. Und dann? Rein in die Badesachen, Surfboard aufs Dach und nichts wie ab an den Strand!

Der Wettergott hat es dieses Jahr jedoch besonders gut mit mir gemeint, denn ein regnerischer Tag bei Temperaturen um die 22°C fühlt sich doch schon eher wie Weihnachten an. Und Surfen kann man schließlich auch bei schlechten Wetter. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, den 25. Dezember um 6 Uhr morgens zu beginnen und zusammen mit ein paar lustigen Weihnachtsmännern die perfekten Wellen zu reiten. Auch eine kleine Kollision mit Rudolf dem Rentier konnte der guten Laune allerseits nichts anhaben ? no worries, es ist schließlich Weihnachten.

Merry X-Mas from Oz!

Tags Feste |
Die Australier finden uns ganz schön komisch, feiern wir doch am 6. Dezember den Nikolaus, der dem Santa Claus, nicht nur aus historischer Sicht sondern auch optisch, sehr ähnlich ist. Noch seltsamer finden sie jedoch die Gestalt des Krampus ...

Wie erklärt man einem Australier, dass der Kumpane des Nikolaus Angst und Schrecken verbreitet und Kinder bestraft, die böse waren und nicht auf ihre Eltern gehört haben? Von den Australiern bekomme ich nur einen verständnislosen Blick als Reaktion. Eigentlich doch ganz schön gruselig. Tun wir unseren Kindern das wirklich an? Ich kann mich jedenfalls noch gut erinnern, als es draußen dunkel war und ich das Rasseln der Ketten gehört habe. Zum Glück war ich jedoch ein äußerst braves Kind und der Krampus hat immer draußen vor der Türe gewartet.

Wer von euch hat gestern Nikolaus gefeiert und bei wem hat der Krampus vorbei geschaut?

No worries!
Tags Feste | Dies und das |