Ankunft in der Beach-Villa und ... sonst nichts. :-)
Wir haben ja (leider) schon sehr genau gewusst, was uns erwartet. Die Bilder auf der Resort-Homepage sind zwar nicht sehr aussagekräftig, aber mit einem youtube-Video erlebten wir schon zu Hause einen virtuellen Rundgang durch einen Bungalow. Dadurch war die Überraschung nicht mehr so riesig, dennoch waren wir sehr erfreut, dass sich unsere Erwartungen erfüllt haben. Nach dem Eintreten steht man in einem Verbindungsgang zwischen Bad und Hauptraum.
Gleich mal zum Wichtigsten, das saubere Bad ist in einem halboffenen großen Raum untergebracht. Die freistehende Badewanne überzeugt genauso, wie die (mehr oder weniger) Aussendusche, direkt neben der großen Öffnung in der Decke. Die zwei riesigen Waschbecken sehen auch sehr hübsch aus, der Praxistest zeigt allerdings, dass der weit entfernte Ausflusshahn für Kreuzbediente eine Herausforderung darstellt.

Das räumlich getrennte WC hat auch ein hübsches Waschbecken als Stilelement. Ein besonderes Gadget ist das Telefon neben der Klomuschel (ob sie da ihr Motto "Whatever Whenever" nicht doch ein wenig übertreiben?).
Der Hauptraum besteht aus einer langen Anricht mit getrenntem Kühl- und Weinschrank, dem (angeblich berühmten) W-Bett und einer zu den großen Terassentüren ausgerichteten Couch. Alles sehr hübsch und modern eingerichtet. Die Möbel sind zwar nicht mehr neu, aber noch ansehnlich genug. Es gibt einen riesigen Fernseher und (für uns viel wichtiger) eine Bose-Soundanlage, die in allen Räumen wie auch draussen geregelt werden kann. WLAN ist auch inkludiert. Die Adapterstecker sind zwar wackelig und schlagen gerne Funken, funktionieren dann aber doch.

Nun aber zum wirklich tollen Aussenbereich. Jede Stand-Villa hat einen eigenen kleinen Swimming-Pool (sogar mit integriertem Whirlpool) umrandet von einer großzügigen Holzterasse mit zwei Liegen, ein rundes Tagesbett und ein BBQ-Bereich. Durch die Holzverbauung und die dichte Bepflanzung ist eine maximale Intimsphäre garantiert.

Direkt von der Terasse gelangt man nach 10m Sandweg zum tropischen Traumstrand (je nach Ebbe oder Flut manchmal breiter oder schmäler), nochmals mit 2 Liegen und einem Sonnenschirm. Manchmal sieht man die Nachbarn, meist ist aber niemand anderer am Strand. Das türkisene Wasser lädt zum Plantschen ein und ist etwas wärmer als der kalte Pool. Die Funktion des wassergefüllten Steinbottichs mit coolem Bambusschöpfer haben wir dann auch gleich herausgefunden, als wir überlegten, wie wir mit den sandigen Füßen wieder den sauberen Terassenbereich betreten sollen.

Das gewisse Extra des Beach-Bungalow im W Resort ist aber der 1. Stock. Dort ist nochmals ein überdachter Bereich mit Kühlschrank und großem Schaukel-Bett. Der Blick über den Paradies-Strand ist unvergleichbar. Das war schon bei der Wahl des Hotels ein Entscheidungskriterium. Bei keinem anderen Hotel auf den Malediven haben wir so etwas gesehen.

Nach dem ersten Aklimatisieren haben wir dann auch gleich oben fast den ganzen restlichen Tag verbracht. Relaxen, schlafen und schauen war ausreichend nach der anstrengenden Anreise. Nachdem wir herausgefunden haben, dass man die Decke nicht unbedingt am Boden schleifen lassen sollte, haben uns die Ameisen dann auch in Ruhe gelassen (Hängebett sei dank!).
Ernährungstechnisch haben wir beschlossen, dass uns ein wenig kürzer treten nicht schlecht tut und sind gleich gar nicht mehr ausser Haus gegangen. Das Schokofondue mit dem wir empfangen wurden, hat uns gereicht. Ein Eis aus der allgemeinen Versorgungsstation als Drüberstreuer war dann unser Nachtmahl. Den Empfangssekt haben wir vorerst mal im Weinkühler geparkt, da unsere Mägen doch nicht auf so viele Blubberbläschen vorbereitet gewesen wären.
Mit Auspacken, Blog schreiben, erfolfreichem Badewannentest, poolen und relaxen war der Tag (und die halbe Nacht) dann auch schnell um.
Erstellt von: kunuku
Kategorie:
Malediven