Tag 2 unserer Hochzeitsreise

Nachdem das Frühstück "nur" bis 10:30 geht, haben wir brav den Wecker auf 8:30 gestellt. So ganz ausgeschlafen waren wir klarerweise noch nicht, d.h. bis wir aus dem Bett gekommen sind, entschieden haben was wir anziehen, und um die halbe Insel marschiert sind (etwa 200m), war es fast 10:00 und wir dem Hungertod nahe.

In diversen Reviews haben wir gelesen, dass das Frühstück im W Resort nicht so toll ist. Gut, wenn man nur in 5-Sterne Hotels unterwegs ist, mag das zutreffen, für uns war allemal genug dabei. Beim zugegebenermaßen nicht so umfangreichen Buffet (kein Vergleich z.B. mit dem Magic Life in Ägypten) fanden wir genug Köstlichkeiten. Zudem kann man noch zusätzlich einige Gerichte aus der Karte bestellen. Wir haben mit dem Müsli gestartet und es gleich auch wieder bereut, weil wir ja immer gerne alles durchkosten, was dann aber aufgrund des sättigenden Starters nicht mehr klappte und vertagt werden musste. Zu Dim Sum und Breakfast Burrito reichte es dennoch.

Bei der Rückkehr zum Bungalow war der Zimmerbube gerade beim Werken. In der Annahme, dass er gleich fertig sein wird, zogen wir immer größere Kreise um die Insel (der größte davon ist etwa 500m, einmal rundherum) und haben im Endeffekt fast 1h gewartet. Dafür waren wir in der Tauchschule und haben wegen dem Scuba Diver Kurs für Ania gefragt. Sie hat ja schon in Wien begonnen und es fehlten ja nur mehr die beiden Tauchgänge im offenen Wasser (laut Tauchschule in Wien der geringste Teil, weswegen sie nur ca. ? 40.- vom Gesamtbetrag von ? 250.- nachgelassen haben). Wie erwartet sieht das die hiesige Tauchschule etwas anders und berappt stolze $ 300.- (statt $ 500 für den ganzen Kurs). Nunja, aber zumindest haben wir wertvolle Urlaubszeit gespart, was ja das Hauptziel der Aktion war.

Endlich im Zimmer angelangt mussten wir uns natürlich gleich ausruhen von den Strapazen.

Am Nachmittag starteten wir dann unseren ersten Schnorchelversuch (Flossen kann man ausborgen). Ania war anfangs noch sehr unsicher, hat sich aber sehr gut geschlagen. Wir blieben aber im ganz flachen Wasser. Das Riff ist nur etwa 50m vom Strand entfernt und wir sahen schon ganz viele bunte Fische und Korallen.

Den restlichen Nachmittag und Abend haben wir dann auch nur mit Faulenzen verbracht - wir haben es zum Glück geschafft sehr schnell auf den Entspannungsmodus umzuschalten. Nachdem wir vom ausgiebigen Frühstück immer noch voll waren, haben wir auch dieses Abendessen auslassen. Obwohl wir kurz überlegt haben am Lobster-Event am Fire-Beach teilzunehmen. $ 180.- (exkl. 10% tax u. Getränke, pP.) und vor allem die mangelnde Begeisterungsfähigkeit für Scherentiere waren dann doch nicht soo attraktiv.

Die Nacht war leider nicht so entspannend, weil Ania nicht schlafen konnte. Der Grund was das laute Meeresrauschen, aber vor allem die Moskitos (brauchen die nicht Regenpfützen zum Aufwachsen?).

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