Diesmal ergatterten wir beim Frühstück endlich einen der begehrten Tische im Wasser - mit dem Wermutstropfen, dass wir ausgerechnet an diesem Tag nicht ordnungsgemäß eingeschmiert waren. Die Sonne rächte sich umgehend an Anias Dekolleté.

Heute versuchten wir das japanische Frühstück und die Standard-Scrambled Eggs. Amüsiert haben wir uns diesmal über die Butterausteilpolitik. Zu Beginn steht nämlich meist keine Butter am Tisch. Bei der Bestellung des zweiten Latte Macchiato (meist nach dem Essen) bekamen wir aber regelmäßig das Butterschüsselchen dazu serviert. Diesmal beim 3. Kaffee gleich nochmal.
Für heute stand Windsurfen am Programm. Der deutsche Leiter des "Wave" zeigte sich wesentlich kooperativer als seine ägyptischen Kollegen im Magic Life letztes Jahr und wir bekamen gleich das Material, das wir wollten (dieses wurde dann gleich von drei Helfern zu Wasser getragen). Leider war der Windgott äusserst knausrig und das ganze Unterfangen war recht unspektakulär - bis auf die Tatsache, dass jeder Sturz in der Lagune sehr unangenehm werden kann, denn die geweihartigen Korallen wachsen großflächig und sehr dicht unter die Oberfläche. Die Lagune ist auch recht eng, weil zu nahe will man auch nicht an die Wasserbungalows heranfahren, um die Intimsphäre zumindest etwas zu wahren (wieder ein Grund, der für den Strandbungalow spricht, weil im Wasserbungalow sitzt man doch recht in der Auslage). Tom fuhr dann noch durch den engen Schnorchelkanal nach draussen, fand aber auch dort keinen Wind, daher brachen wir relativ bald wieder ab. Zumindest sahen wir aber noch einen kleinen Rochen, der im knietiefen Wasser dahintümpelte.

Nach so viel Sport gönnte Ania sich eine Massage im "Spa", welches sehr stylisch direkt übers Wasser gebaut ist. Zuerst ging's ins Dampfbad, danach unter die Dusche. Dann begann die eigentliche Behandlung mit Ölen und "medium"-Massage, welche aber bisher unvergleichbar war.

Tom erkundete einstweilen nochmal das Riff und sah unter anderem zwei große Orient-Süßlippen-Fische.
Abend wollten wir zuerst ins "Fire" gehen, die Aussicht auf ein Buffet (95.-) schreckte uns dann aber doch ab. Unsere Mägen waren viel Essen am Abend nicht mehr gewohnt und neugierig wie wir sind, hätten wir sicher alles durchkosten wollen. Also haben wir nochmals ins "Fish" umreserviert. Die Portionen sind zwar nicht riesig, aber ausreichend und sehr hübsch angerichtet. Diesmal gab es gerollten Fisch als Vorspeise und wieder Schoko als Nachspeise. Zum Essen tranken wir einen Chardonnay (62.-). Nach so langer Abstinenz (oder war's doch die Hitze?) spürten wir bereits die je halbe Flasche Wein.

Erstellt von: kunuku
Kategorie:
Hochzeitsreise