Planer: Backpacking in Nepal

Gut geplant ist halb gewonnen! Deine große Reise beginnt nicht erst am Flughafen, sondern schon bei der Vorbereitung. Alles was du für eine Rucksackreise durch Nepal wissen musst, erklären wir in diesem Artikel.

Inhalt:

Globetrotter Infos: Nepal

Sprachen: Nepali, Englisch.
Einwohner: 29,2 Millionen.
Größe: 147.000 km².
Bevölkerungsdichte: 2022 geschätzt rund 207,6 Einwohner:innen pro km² (Deutschland: 233 Einwohner pro km²).
Geld: Nepalesische Rupie (NPR).
Zeitverschiebung: MEZ +3,75 Stunden.
Reisezeit: März bis Mitte Mai und Oktober bis November.
Reisebudget: 6-tägige Pauschalreise kann zwischen 1200€ und 3000€ kosten + Flüge von Deutschland nach Nepal 1200€. Individualreisende sollten mit 20€ bis 30€ pro Tag und Nase rechnen.

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2 Fakten zur Nepal:

1) Nepal ist als »DAS Himalaya-Land« bekannt. 8 von 14 Achttausendern stehen in Nepal, inklusive des höchsten Berges, des Mt. Everest mit 8848 Metern..

2) In der Bevölkerung Nepals sind viele verschiedene religiöse Gruppierungen vertreten. Hindus (ca. 80%), Buddhisten (ca. 9%), Muslime (ca. 4%), Christen (ca. 1,4%) und weitere kleinere Religionsgruppen existieren und leben hier friedlich nebeneinander und miteinander.

Warum sollte man nach Nepal reisen?

Weil man sich der Faszination des größten Gebirges der Welt nicht entziehen kann. Die damit verbundenen atemberaubenden Landschaften in Nepal sind einfach beeindruckend. Außerdem gibt es viele antike Städte mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten und freundlichen und zuvorkommenden Menschen z.B. Kathmandu, die Nationalparks, die schönen Tempel und Klöster mit einzigartiger Architektur.

Wo sollte ich in Nepal abseits von Everest-Basecamp und Annapurna-Runde zum Trekking gehen?

  1. Pikey Peak Trek: Der Inbegriff von Bergwanderabenteuern in Nepal. Die gemütliche Wanderung bietet einen der besten Ausblicke auf den Mount Everest, den höchsten Berg der Welt. Die atemberaubenden Landschaften und die reiche Vegetation der Khumbu-Region runden das magische Erlebnis des Pikey Peak nur noch ab. Die unzähligen buddhistischen Klöster, Gompas und Stupas bieten Reisenden ein spirituelles Erlebnis. Die ruhige Luft aus dem Himalaya reinigt nicht nur Körper, sondern auch Geist und Seele. Sogar Sir Edmund Hillary (zusammen mit Tensing Norgay Erstbesteiger des Mt. Everest) betrachtete den Pikey Peak Trek als seine Lieblings-Trekkingroute.
  2. Wanderung zum Basislager des Api Himal: Eines der am wenigsten bereisten Himalaya-Gebiete Nepals ist das Basislager des Mount Api, das im äußersten Westen des Landes liegt, im Norden an Tibet und im Westen an Indien grenzt. Im oberen Teil des Distrikts Darchula, der abgelegen und unbewohnt ist, findet die Wanderung zum Mount Api-Basislager statt. Im Vergleich zu anderen Trekkingrouten nehmen nur wenige Besucher diesen Weg. Diese Reise bietet eine großartige Gelegenheit, die wahre Abgeschiedenheit der Natur im Westen Nepals zu entdecken. Die Wanderung findet im Naturschutzgebiet Api Nampa statt, das eine Fläche von 1903 km² umfasst und der Lebensraum mehrerer gefährdeter Wildtierarten ist, darunter Schneeleopard, Moschusrotwild und Himalaya-Monalvögel. Darüber hinaus gibt es in der Region viele Heilpflanzen wie »Yarsagumba« (Raupenpilz) und verschiedene Arten von Rhododendren, Nepals Nationalblume.
  3. Khopra Danda Trek: Die Tour wurde erst im Jahr 2012 für den Tourismus freigegeben. Abseits vom viel besuchten Ghorepani Poonhill Trek findest Du auf dieser Tour Ruhe und Ursprünglichkeit. Die Khopra Danda Wanderung bietet einen hervorragenden Panoramablick auf das Annapurna-Massiv einschließlich Dhaulagiri, Machhapuchre (Fishtail Mountain) und andere Nachbargipfel. Du kannst während dieses kurzen und einfachen Trekkings viel über die Kultur und Lebensweise der Menschen in der Region erfahren.
  4. Mardi Himal Trek: Der Trek ist ein relativ neu eröffneter Wanderweg abseits der ausgetretenen Pfade. Das Wandergebiet befindet sich südlich der Annapurna-Region und ist ein verstecktes Juwel. Es ist eine der bemerkenswertesten und schönsten Touren in Nepal, die durch eine unglaubliche Landschaft führt und die Chance bietet, die traditionellen Gurung-Dörfer und deren Bewohner kennenzulernen. Entlang der Route locken einige spektakuläre Aussichtspunkte mit unglaublichen Panoramablicken auf die Bergwelt. Mardi Himal ist trotz der Nähe zu Pokhara eine nur wenig besuchte Wanderroute, auf der nur vereinzelt Wanderer unterwegs sind. Diese Trekkingtour ist ideal geeignet für diejenigen, die dem großen Andrang auf den populären Routen ausweichen möchten.

Für was sollte ich mir Zeit nehmen in Nepal?

Nepal ist ein vielfältiges und faszinierendes Land, das eine breite Palette von Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten bietet. Hier sind einige der Dinge, für die du dir Zeit nehmen solltest, wenn Du Nepal besuchst:

  • Trekking und Wandern: Nepal ist bekannt für einige der besten Trekkingrouten der Welt, darunter der Everest Base Camp Trek, das Annapurna Circuit und viele andere. Nimm dir Zeit, um die atemberaubende Landschaft, die Natur und die Kultur auf einer Trekkingtour zu erleben.
  • Kultur und Geschichte: Besuche die historischen Stätten in Kathmandu, Bhaktapur und Patan, um die reiche Kultur und Geschichte Nepals zu erleben. Erkunde die alten Tempel, Stupas und Paläste.
  • Buddhistische Stupas: Bewundere die beeindruckenden buddhistischen Stupas in Nepal, darunter Boudhanath und Swayambhunath (der Affentempel), die wichtige religiöse Stätten sind.
  • Wildtiere und Natur: Nimm an einer Safari im Chitwan-Nationalpark oder im Bardia-Nationalpark teil, um die Tierwelt Nepals zu erleben. Beobachte Elefanten, Nashörner, Tiger und eine Vielzahl von Vogelarten.
  • Kulturelle Feste: Wenn Du die Gelegenheit hast, ein nepalesisches Festival wie Dashain, Tihar oder Holi zu erleben, solltest Du diese einzigartigen kulturellen Veranstaltungen nicht verpassen.
  • Kathmandu-Tal: Erkunde das Kathmandu-Tal mit seinen historischen Stätten, alten Königsplätzen und kulturellen Sehenswürdigkeiten.
  • Lokale Gemeinschaften: Nimm dir Zeit, um mit den Einheimischen in Nepal in Kontakt zu treten. Besuche Dörfer und lerne die nepalesische Lebensweise und Gastfreundschaft kennen.
  • Kulinarische Erlebnisse: Probiere die köstliche nepalesische Küche, darunter Dal Bhat (Linsenreis), Momos (Teigtaschen) und Newari-Gerichte. Besuche lokale Märkte und Restaurants, um authentische Gerichte zu genießen.
  • Sonnenuntergänge und Sonnenaufgänge: Nepal bietet einige der schönsten Sonnenuntergänge und Sonnenaufgänge der Welt. Genieße diese atemberaubenden Momente von Aussichtspunkten wie Nagarkot, Sarangkot und Poon Hill.
  • Spiritualität und Meditation: Nepal ist ein spirituelles Zentrum, und viele Reisende kommen hierher, um Meditation und Yoga zu praktizieren. Es gibt zahlreiche Klöster und spirituelle Zentren, in denen Du dir Zeit für persönliche Reflexion und spirituelle Erfahrungen nehmen kannst.
  • Outdoor-Aktivitäten: Wenn Du Outdoor-Abenteuer liebst, solltest Du dir Zeit nehmen, um Aktivitäten wie Paragliding, Rafting, Mountainbiking und Klettern in den beeindruckenden Landschaften Nepals zu erleben.
  • Höhlen und Wasserfälle: Erkunde die faszinierenden Höhlen und Wasserfälle Nepals, darunter die Gupteshwor-Höhle in Pokhara und der Davis-Wasserfall.

Nepal bietet eine unglaubliche Vielfalt an Erlebnissen und Sehenswürdigkeiten, und deine Reise kann von kulturellen, natürlichen und spirituellen Erfahrungen geprägt sein. Nimm dir Zeit, um das Land in seiner ganzen Pracht zu entdecken und die Schönheit und Vielfalt Nepals zu genießen.

Wann ist die beste Reisezeit für Nepal?

Für ein Trekking in Nepal sind, je nach Region und Höhenlage, die Monate März bis Mitte Mai sowie Oktober und November zu empfehlen. In diesen Zeiträumen ist mit Regen und Schnee weniger zu rechnen und die meist angenehmen Temperaturen sorgen für ideale Voraussetzungen für ausgiebige Wanderungen. Vor allen Dingen der Herbst (Oktober bis November) bietet bei tiefblauem Himmel meist klare Sichten auf die umliegenden Berggipfel.

Wie reise ich nach Nepal?

Die Reise nach Nepal erfolgt mit dem Flugzeug. In Deutschland meist von Berlin, Frankfurt oder München über Doha oder Dubai, Istanbul, Delhi. Nonstopflüge gibt es nicht.

Braucht man ein Visum für Nepal?

Ja man braucht ein Visum für Nepal. Dieses solltest Du frühestens 14 Tage vor Einreise online beantragen. Am besten nutzt du das offizielle Online-Formular der Einwanderungsbehörde. Dein Reisepass muss noch mindestens 6 Monate gültig sein. Kinderausweise für Kinder bis zum 16. Lebensjahr werden anerkannt, wenn sie mit einem Lichtbild versehen sind. Kinder unter 10 Jahren müssen keine Visa-Gebühr bezahlen.

EinreiseGültigkeitGebühren
mehrmalig15 TageUSD 30
mehrmalig30 TageUSD 50
mehrmalig90 TageUSD 100
Visa-Übersicht für Nepal

Wie reist man vor Ort am besten?

In Nepal kann man viele Orte mit dem Bus erreichen. Das ist auch die preiswerteste Variante. Wer schneller zum Ausgangsort möchte, kann zu vielen Zielen fliegen. Wer individueller unterwegs sein möchte, kann sich vor Ort einen Jeep mit Fahrer mieten.

Wo erlebt man das ursprüngliche Nepal?

Abseits der viel begangenen Trekkingrouten von Annapurna und Mount Everest erlebt man im Dolpo oder im Mumal Simikot Gebiet das ursprüngliche Nepal. Da ein Teil dieser Region nur mit spezieller Genehmigung zu besuchen ist, erfordert ein Trekking hier eine hohe Schutzgebühr.

Wie bekommt man echten Kontakt zu den Nepali?

Richtigen Kontakt zu Einheimischen in Nepal zu bekommen, kann eine bereichernde Erfahrung sein und dir helfen, die Kultur und das Leben vor Ort besser zu verstehen. Hier sind einige Möglichkeiten, wie du echten Kontakt zu Nepali herstellen kannst:

  • Homestays: Eine der besten Möglichkeiten, um authentischen Kontakt zu Einheimischen herzustellen, ist die Übernachtung in einem Homestay. In vielen ländlichen Gebieten Nepals bieten Familien Unterkünfte für Reisende an. Sie leben mit der Gastfamilie zusammen, essen lokale Gerichte und tauchen in den Alltag ein.
  • Lokale Märkte: Besuche lokale Märkte, um Lebensmittel und Handwerkskunst zu kaufen. Hier kannst du dich mit Händlern und Handwerkern unterhalten und mehr über ihre Arbeit und ihr Leben erfahren.
  • Tea Houses: Während Trekkingtouren in Nepal übernachten die meisten Reisenden in sogenannten »Tea Houses« oder Gästehäusern. Diese bieten die Gelegenheit, mit den Gastgebern und anderen Reisenden in Kontakt zu treten.
  • Feste und Veranstaltungen: Besuche lokale Feste und Veranstaltungen, um die Kultur und Traditionen der Nepali hautnah zu erleben. Während dieser Veranstaltungen hast Du die Möglichkeit, mit den Einheimischen zu interagieren und an den Feierlichkeiten teilzunehmen.
  • Gespräche in Cafés: Besuche lokale Cafés und Restaurants und suche das Gespräch mit den Mitarbeitern und anderen Gästen. Oftmals kannst du interessante Gespräche führen und mehr über das Leben in Nepal erfahren.
  • Abseits der ausgetretenen Pfade: Wenn Du abseits der touristischen Pfade reist, hast Du eher die Gelegenheit, authentische Begegnungen zu erleben. Kleinere Dörfer und weniger bekannte Orte bieten oft eine intimere Verbindung zu den Einheimischen.
  • Respekt und Offenheit: Zeige Respekt gegenüber den Einheimischen, ihren Traditionen und Bräuchen. Sei offen und neugierig, aber respektiere auch ihre Privatsphäre und ihre Grenzen.
  • Geduld: Das Herstellen von echtem Kontakt erfordert Geduld und Zeit. Sei bereit, Fragen zu stellen und zuzuhören, um ein tieferes Verständnis für die Kultur und die Menschen in Nepal zu entwickeln.
Stupa Nepal
Nepali
Elefanten Nepal

Wie verhält man sich in Nepal richtig?

Die Nepalesen sind höfliche und zurückhaltende Menschen. Sei auch du ein freundlicher, ruhiger und überaus liebenswürdiger Gast. Die Nepalesen verstehen nicht, wie man sich aufregen und laut werden kann, vor allem in der Öffentlichkeit. Es ist daher sehr wichtig, in jeder Situation ruhig zu bleiben und einen freundlichen Gesichtsausdruck zu wahren. Während deiner Nepalreise wirst du feststellen, dass das Leben in diesem Land einer Reihe von Regeln folgt, die strikt eingehalten werden müssen.

Wenn du z.B. eine religiöse Stätte oder ein Haus betrittst, musst du die Schuhe ausziehen. Bist du in einer Wohnung oder in einem Haus, betritt niemals die Küche. Das gehört sich nicht. Bist du bei Tisch und fehlt das Besteck, dann iss immer mit der rechten Hand. Die linke Hand ist unrein. Iss auch nicht vom Teller eines anderen.

Hier sind einige Empfehlungen, wie Du dich in Nepal angemessen verhältst

  1. Respekt vor der Religion: Nepal ist ein Land mit einer starken religiösen Präsenz, sowohl im Hinduismus als auch im Buddhismus. Respektiere die religiösen Stätten und Rituale. Betritt Tempel und Klöster nur, wenn es ausdrücklich erlaubt ist, und zieh deine Schuhe aus, bevor du eintrittst. Vermeide lautes Sprechen und Stören während religiöser Zeremonien.
  2. Angemessene Kleidung: Kleide dich angemessen, insbesondere beim Besuch religiöser Stätten. Bedecke die Schultern und Knie, wenn du Tempel und Klöster betrittst. In weniger touristischen Gebieten ist konservative Kleidung insgesamt angebracht.
  3. Nachhaltigkeit: Sei umweltbewusst und achte auf nachhaltiges Reisen. Entsorge Abfälle ordnungsgemäß und reduziere deine Plastikverbrauch. Vermeide das Sammeln von Wildtieren oder das Sammeln von Pflanzen in geschützten Gebieten.
  4. Fairer Handel: Verhandle fair und respektvoll, wenn du auf lokalen Märkten einkaufst.
  5. Respekt vor der Kultur: Nimm dir Zeit, die Kultur und Traditionen der Einheimischen zu verstehen und zu respektieren. Frage vor dem Fotografieren von Menschen um Erlaubnis, insbesondere in ländlichen Gebieten. Tut sich eine Stupa vor dir auf, dann umkreise sie immer links im Uhrzeigersinn.
  6. Trinkgeld: Das Geben von Trinkgeld ist in Nepal üblich und wird von Dienstleistern wie Guides, Trägern, Fahrern und Restaurantpersonal erwartet. Stell sicher, dass das Trinkgeld fair ist und den lokalen Standards entspricht.
  7. Fotografie: Respektiere die Privatsphäre der Menschen und frage immer um Erlaubnis, bevor du Fotos von Einheimischen machst. In einigen religiösen Stätten ist das Fotografieren möglicherweise nicht erlaubt.
  8. Sprache: Lerne einige grundlegende nepalesische Höflichkeitsausdrücke. Die Einheimischen schätzen es, wenn du dich bemühst, ihre Sprache zu verwenden.

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Wie verkraftet man am besten die Höhe?

Das Bewältigen von Höhenlagen kann für Menschen, die nicht an große Höhen gewöhnt sind, eine Herausforderung darstellen, da die Luft dort dünn ist und weniger Sauerstoff enthält. Hier sind einige bewährte Tipps, um die Höhe am besten zu bewältigen:

  1. Langsam anpassen: Reduziere dein Aufstiegstempo und gib deinem Körper Zeit, sich an die verminderte Sauerstoffversorgung in großen Höhen anzupassen. Steige nicht zu schnell auf, insbesondere wenn Du über 3000 Meter bist.
  2. Höhenprofil beachten: Plane deine Route so, dass du nach Möglichkeit allmählich ansteigst und Übernachtungen auf mittlerer Höhe einplanst. Dies ermöglicht deinem Körper eine bessere Anpassung.
  3. Viel trinken: Halte dich gut hydratisiert, da Dehydrierung die Anpassung an die Höhe erschweren kann. Trinke regelmäßig Wasser und vermeide übermäßigen Alkoholkonsum.
  4. Richtige Ernährung: Iss leicht verdauliche Mahlzeiten und vermeide schwere, fettige Speisen. Kohlenhydratreiche Lebensmittel können die Anpassung an die Höhe unterstützen.
  5. Vermeidung von Alkohol und Nikotin: Alkohol und Nikotin können die Symptome der Höhenkrankheit verschlimmern. Es ist ratsam, diese Substanzen während deines Aufenthalts in großer Höhe zu meiden.
  6. Medikamente: In einigen Fällen kann dein Arzt dir Medikamente verschreiben, um die Symptome der Höhenkrankheit zu lindern oder vorzubeugen. Diese sollten jedoch nur nach ärztlicher Anweisung eingenommen werden.
  7. Ausreichend Schlaf: Schlafe ausreichend, um deinem Körper die Erholung und Anpassung zu ermöglichen, die er in großen Höhen benötigt.
  8. Achte auf Symptome: Höhenkrankheit kann Symptome wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel und Atembeschwerden verursachen. Wenn Du solche Symptome bemerkst, solltest Du auf niedrigere Höhen absteigen, bis sich dein Zustand verbessert. Ignoriere diese Symptome nicht, da sie in schwereren Fällen lebensbedrohlich sein können.
  9. Höhenakklimatisierung: Wenn Du vorhast, dich längere Zeit in großer Höhe aufzuhalten, ist es ratsam, sich an die Höhe zu akklimatisieren, indem Du langsam aufsteigst und regelmäßige Pausen einlegst.
  10. Sauerstoff: In einigen Fällen kann die Verwendung von zusätzlichem Sauerstoff die Symptome der Höhenkrankheit lindern. Dies sollte jedoch unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.

Es ist wichtig zu beachten, dass jeder Mensch unterschiedlich auf die Höhe reagiert, und es gibt keine Garantie, dass Du die Höhenkrankheit vermeiden kannst. Daher ist es ratsam, sich über die Symptome und Risiken der Höhenkrankheit zu informieren und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, insbesondere wenn Du in große Höhen aufsteigst. Wenn Du Symptome der Höhenkrankheit bemerkst, ist es wichtig, sie ernst zu nehmen und angemessen zu reagieren, um deine Gesundheit zu schützen.

Wie bleibt man gesund?

Mangels hygienischer Verhältnisse liegt das Krankheitsrisiko in Nepal weit höher als im Westen, was sich jedoch in den letzten Jahren zunehmend verbessert hat. Um Krankheiten zu vermeiden, sollten ein paar Grundsätze beachtet werden. Was das essen angeht, reicht es, sich an die alte englische Regel zu halten »Cook it, boil it, peel it or forget it« (koche es, brate es, schäle es oder vergiss es). Durch richtiges Erhitzen und Durchgaren der Speisen werden krankmachende Keime abgetötet und man kann es bedenkenlos essen.

Besonders bei Wasser ist äußerste Vorsicht geboten, dass Trinken von Leitungswasser und aus Brunnen sind ein absolutes Tabu. Die Gefahr an einer Darmerkrankung oder Infektionshepatitis zu erkranken ist sehr hoch. Salate werden meist mit Leitungs- und Brunnenwasser gewaschen, also auch hiervon die Finger weg lassen. Beim Zähneputzen wäre es ratsam, abgekochtes Wasser oder das überall erhältliche Mineralwasser zu benutzen, was man schon für 100 Rupien (ca. 70 Cent) den Liter bekommt. Ungeschälte Früchte sowie ungekochtes Gemüse sollten auch gemieden werden.

Viele Infektionskrankheiten werden durch schmutzige Hände übertragen, deshalb solltest Du oft deine Hände waschen, besonders vor und nach dem Essen. Wenn Du diese einfachen Grundregeln beachtest, wirst Du mit Sicherheit von den meisten Erkrankungen verschont bleiben.

Höhenhusten

Mit zunehmender Höhe sinkt die absolute Luftfeuchtigkeit. Trockene Luft belastet die Schleimhäute der Atemwege und führt zu trockenem Husten ohne Auswurf. Die gereizten Schleimhäute bilden jedoch in weiterer Folge einen idealen Nährboden für bakterielle Infekte. Prophylaktisch wirken dem Hustenbonbons und viel Flüssigkeit entgegen. Trockene Nasenschleimhäute führen zu Nasenbluten und schlechtem Schlaf. Eine Mentholcreme durchblutet die Nasenschleimhäute und hält diese so feucht. Alternativ kann eine isotonische Kochsalzlösung, mit ein paar Tropfen Glycerin versetzt, eingetropft werden.

Impfungen

Obwohl für die Einreise in Nepal keine Impfpflicht besteht, sind einige Impfungen anzuraten:

  • Tetanus (Wundstarrkrampf)
  • Polio (Kinderlähmung)
  • Hepatitis A (infektiöse Gelbsucht)
  • Typhus
  • Denguefieber
  • Meningokokken
  • Japanische Enzephalitis

Was muss man in Nepal unbedingt erleben?

Nepal hat viele farbenfrohe kulturelle Feste. Diese sollte man auf jeden Fall gesehen haben, darunter Dashain und Tihar, die das religiöse und kulturelle Erbe des Landes feiern. Wenn Du die Gelegenheit hast, während eines dieser Feste dort zu sein, solltest Du es nicht verpassen.

Erkunde die abgelegenen Dörfer im Dolpo, tauche ein in die ursprüngliche tibetische Kultur und alte Bön-Klöster, um das authentische nepalesische Leben und die Gastfreundschaft der Einheimischen kennenzulernen.

Was muss man unbedingt gesehen haben?

  • Lumbini: Der Geburtsort von Siddhartha Gautama, dem Begründer des Buddhismus, ist ein bedeutender religiöser Ort mit zahlreichen Tempeln, Klöstern und Gedenkstätten.
  • Gosaikunda-See: Ein heiliger Hochgebirgssee in der Langtang-Region, der von Hindu-Pilgern besucht wird und von atemberaubenden Bergen umgeben ist.
  • Bardiya-Nationalpark: Ein weiteres Schutzgebiet, das sich für Safaris und die Beobachtung der Tierwelt eignet, einschließlich Tiger, Elefanten und Nashörner.
  • Chitwan-Nationalpark: Ein UNESCO-Weltkulturerbe, in dem Du auf Safari gehen und die Tierwelt Nepals, darunter Nashörner, Tiger, Krokodile und verschiedene Vogelarten, erleben kannst.
  • Manakamana-Tempel: Wenn Du Interesse an Kultur, Religion, atemberaubender Natur und einzigartigen Erfahrungen hast, ist der Besuch des Manakamana-Tempels eine empfehlenswerte Aktivität in Nepal. Die Kombination aus Spiritualität und Natur macht diesen Ort zu einem lohnenswerten Ziel für Reisende. Der Tempel liegt auf einem Hügel und bietet eine atemberaubende Aussicht auf die umliegende Landschaft, darunter das malerische Trisuli-Tal und die Bergketten des Himalaya. Die Fahrt mit der Seilbahn zum Tempel bietet eine spektakuläre Panoramaaussicht.

Was sollte man in Kathmandu alles unternehmen?

Kathmandu, die Hauptstadt Nepals, ist eine faszinierende Stadt mit einer reichen Geschichte, Kultur und zahlreichen Aktivitäten für Besucher. Hier sind einige der Dinge, die Du in Kathmandu unternehmen kannst:

  1. Besichtigung historischer Stätten: Kathmandu ist berühmt für seine historischen Tempel, Stupas und Paläste. Einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind der Durbar Square in Kathmandu, der Durbar Square in Bhaktapur und der Durbar Square in Patan. Diese Orte bieten beeindruckende Architektur und Einblicke in die Geschichte Nepals.
  2. Besuch von Stupas: Boudhanath und Swayambhunath (auch als Affentempel bekannt) sind beeindruckende buddhistische Stupas in Kathmandu. Sie sind wichtige religiöse Stätten und bieten auch großartige Fotomotive.
  3. Pashupatinath-Tempel: Dieser hinduistische Tempel ist einer der heiligsten Orte Nepals und ein wichtiger Wallfahrtsort. Du kannst die Tempelanlagen und die rituellen Aktivitäten am Bagmati-Fluss beobachten.
  4. Gärten und Parks: Der Garden of Dreams und der Ratna Park bieten grüne Oasen in der Stadt, ideal zum Entspannen und Picknicken.
  5. Kopan-Kloster: Dieses buddhistische Kloster bietet Meditationskurse und ist ein ruhiger Ort, um sich von der Hektik der Stadt zu erholen.
  6. Shopping: Besuche Thamel, das touristische Zentrum von Kathmandu, um Souvenirs, Kunsthandwerk, Kleidung und lokale Produkte zu kaufen.
  7. Essen und Trinken: Probiere die nepalesische Küche in den zahlreichen Restaurants und Cafés. Dal Bhat (Linsenreis), Momos (Teigtaschen) und Newari-Gerichte sind einige der lokalen Spezialitäten.

Welche Aktivitäten neben Trekking sollte ich in Nepal unbedingt machen?

  1. Panorama-Flug zum Mount Everest: Eine Stunde lang dauert der Flug von Kathmandu hinauf in die idyllische Ruhe der Bergwelt. Du fliegst über malerische Täler hin zum Mount Everest und siehst das Himalaya-Gebirge aus einer ganz neuen Perspektive.
  2. Safari: Nepals Flora und Fauna ist so vielfältig, dass sich neben wilden Dschungel-Tieren wie Affen, Elefanten und Krokodilen auch seltene Tiger im Chitwan oder Bardia National Park wohlfühlen. Auch sind Murmeltiere und Schwarz-Bären in den Hochregionen anzutreffen. Mit viel Glück sieht man auch einen der seltenen Schnee-Leoparden z.B. im Sagarmatha Nationalpark.
  3. River Rafting: River Rafting ist in Nepal eine große Sache. Es gibt hier mehrere Flüsse, auf denen das möglich ist. Am bekanntesten ist aber wohl der Trisuli River, der eine ganze Zeit lang neben der Straße von Kathmandu nach Pokhara her fließt.

Wie findet man Unterkünfte vor Ort?

Unterkünfte findet man in Nepal in der Regel recht einfach, da das Land eine breite Palette von Übernachtungsmöglichkeiten bietet, von einfachen Gästehäusern bis hin zu luxuriösen Hotels. Hier sind einige Möglichkeiten, wie du Unterkünfte vor Ort in Nepal finden kannst:

  • Online-Buchungsplattformen: Das Internet ist eine der bequemsten Möglichkeiten, Unterkünfte in Nepal zu finden. Websites wie Booking.com, Agoda, Expedia und Airbnb bieten eine breite Auswahl an Hotels, Gasthäusern, Hostels und Ferienwohnungen in verschiedenen Preisklassen. Du kannst die Verfügbarkeit prüfen, Preise vergleichen und direkt online buchen.
  • Reisebüros: Wenn Du eine Pauschalreise oder eine Trekkingtour nach Nepal buchst, wird dein Reiseveranstalter normalerweise auch die Unterkünfte für dich organisieren. Dies ist besonders hilfreich, wenn Du in entlegenen Gebieten unterwegs bist.
  • Vor Ort suchen: Wenn Du flexibel bist und spontan reisen möchtest, kannst Du Unterkünfte auch direkt vor Ort in Nepal finden. In touristischen Gebieten wie Thamel in Kathmandu, Lakeside in Pokhara und den Ausgangspunkten für Trekkingtouren gibt es zahlreiche Unterkunftsoptionen. Du kannst einfach durch die Straßen gehen und in den verschiedenen Hotels und Gasthäusern nach freien Zimmern fragen.
  • Empfehlungen von Reisenden: Oft erhältst Du wertvolle Empfehlungen von anderen Reisenden oder Rucksacktouristen. Tausche dich in Reiseforen, sozialen Medien oder vor Ort mit anderen Reisenden aus, um Tipps für gute und preiswerte Unterkünfte zu erhalten.
  • Gästehäuser und Teahäuser auf Trekkingrouten: Wenn Du ein Trekking unternimmst, sind die meisten Trekkingrouten mit kleinen Gästehäusern (Teehäusern) ausgestattet, in denen Du eine einfache Unterkunft und Mahlzeiten erhältst. In der Regel musst Du nicht im Voraus buchen, es sei denn, Du reist während der Hochsaison.
  • Homestays: In einigen ländlichen Gebieten Nepals kannst Du auch in Homestays übernachten und so das lokale Leben und die Kultur hautnah erleben.

Es ist ratsam, seine Unterkunft im Voraus zu buchen, wenn Du zu Stoßzeiten reist oder bestimmte Anforderungen hast. In abgelegenen Gebieten und während der Haupttrekkingsaison kann es auch sinnvoll sein, seine Unterkunft im Voraus zu planen. Andernfalls kannst Du dich vor Ort nach Unterkünften umsehen und Preise vergleichen, um die beste Option für dein Budget und deine Bedürfnisse zu finden.

Wie verständige ich mich in Nepal?

In Kathmandu kommt man gut mit Englisch weiter. Und auch im Rest des Landes werden immer ein paar Worte Englisch beherrscht. Für die Reise und ein bisschen Hilfe reicht es gut. Und wenn mal einer gar nichts versteht, ruft er seine Freunde und die rufen ihre Familie und schon hast du ein Dorf versammelt 😉

Nepal Himalaja
Nepal Essen
Nepal tal

Was ist gefährlich in Nepal?

Nepal ist im Allgemeinen ein sicheres Reiseland und die meisten Besucher erleben hier keine größeren Probleme. Dennoch gibt es einige potenzielle Gefahren und Herausforderungen, auf die Du während deines Aufenthalts in Nepal achten solltest:

  • Höhenkrankheit: Besonders bei Trekkingtouren in großen Höhen besteht die Gefahr der Höhenkrankheit, die Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Atembeschwerden verursachen kann. Um dies zu vermeiden, solltest du dich langsam an die Höhe anpassen, ausreichend trinken und im Falle von Symptomen sofort auf eine niedrigere Höhe absteigen.
  • Naturkatastrophen: Nepal liegt in einer seismisch aktiven Region und Erdbeben können auftreten. Es ist ratsam, sich über die Verhaltensregeln während eines Erdbebens zu informieren und zu überprüfen, ob Ihre Unterkunft erdbebensicher ist.
  • Straßenverkehr: Der Straßenverkehr in Nepal kann chaotisch und gefährlich sein, insbesondere in den Städten. Sei vorsichtig, wenn Du eine Straße überquerst oder ein Fahrzeug mietest und trage einen Helm beim Motorradfahren, auch wenn es als Mitfahrer nicht Pflicht ist.
  • Wasserqualität: In einigen Teilen Nepals ist das Leitungswasser nicht sicher zu trinken. Trinke immer abgefülltes oder gereinigtes Wasser um Magenprobleme zu vermeiden.
  • Kriminalität: Nepal ist im Allgemeinen ein sicheres Land, aber wie überall auf der Welt gibt es einige Taschen- und andere Diebstähle, insbesondere in touristischen Gebieten. Achte auf deine Wertsachen und halte deine Umgebung im Blick.
  • Politische Unruhen: Nepal hat in der Vergangenheit politische Unruhen und Streiks erlebt. Überprüfe vor deiner Reise die aktuellen politischen Bedingungen und Nachrichten. In der Regel sind Touristen jedoch nicht direkt von politischen Unruhen betroffen.
  • Gesundheitsversorgung: In abgelegenen Gebieten Nepals kann die medizinische Versorgung begrenzt sein. Es ist ratsam, eine Reiseversicherung abzuschließen, die die medizinische Evakuierung und Behandlung abdeckt.
  • Tiere und Insekten: In einigen Teilen des Landes gibt es gefährliche Tiere wie Schlangen und Insekten, die Krankheiten übertragen können. Informiere dich über die Tierwelt und geeignete Vorsichtsmaßnahmen.

Trotz dieser potenziellen Gefahren ist Nepal ein sicheres Reiseland. Es ist auch eine gute Idee, vor deiner Reise mit deinem Reiseveranstalter oder deiner Unterkunft vor Ort Kontakt aufzunehmen, um aktuelle Informationen und Ratschläge zu erhalten.

Was muss mit auf die Packliste für Nepal?

Bekleidung

  • Trekkingrucksack, ca. 60 L.
  • Zip-Off-Trekkinghose
  • Shorts
  • Merino-Leggings
  • Longsleeve aus Merinowolle
  • 2-3 T-Shirts, möglichst aus Merinowolle
  • Daunenjacke
  • Fleecejacke
  • Wind-/Regenjacke
  • Buff
  • Unterwäsche
  • Wanderschuhe
  • Trailschuhe
  • Sandalen
  • Mütze
  • winddichte Handschuhe

Elektronik

  • Digitalkamera
  • Smartphone
  • GPS-Uhr
  • Powerbank
  • Stirnlampe

Sonstiges

  • Sonnenhut
  • Sonnenbrille
  • Schlafsack
  • Isomatte
  • Wasserflaschen
  • Klopapier
  • Wanderstöcke

Hygieneartikel

  • Zahnbürste & Zahnpasta
  • Deostick, Kamm
  • Shampoo
  • Microfaser-Handtuch
  • Reisewäscheleine
  • Reiseapotheke

Reiseapotheke

  • Pflaster, Blasenpflaster, Verbandszeug, Wundauflage, elastische Binde
  • Schere, Pinzette, Fieberthermometer
  • Wunddesinfektionsmittel,
  • Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor, Wund- und Heilsalbe bei Verletzungen
  • Je nach Destination: Insektenschutz

Empfohlene Arzneimittel

  • gegen Durchfall und Verstopfung, Übelkeit und Erbrechen
  • gegen Schmerzen
  • gegen Husten, Heiserkeit, Halsschmerzen
  • gegen Fieber
  • gegen Allergie und Juckreiz
  • Mit ärztlicher Verordnung: Breitbandantibiotikum
  • Augen-, Ohren- und Nasentropfen
  • Elektrolytpräparat
  • Medikamente, die du ständig einnehmen musst
  • Je nach Destination: Malaria-Medikamente

Was isst und trinkt man in Nepal?

Es gibt auf den Trekkingrouten eine Menge Lodges wo man preiswert Essen kann. Zum Beispiel Toast, Eierspeisen, Kartoffeln, Reis und Nudeln. Butter, Honig und Obst sind rar. Lecker sind Momos – das sind gefüllte Teigtaschen, gekocht oder frittiert.

Nichts falsch machen kann man mit Dal Bhat. Das ist Reis mit Linsen und einem Gemüsecurry. Und hier gibt es immer einen Nachschlag, bis man auch wirklich satt ist.

Wie bezahlt man in Nepal?

In Nepal bezahlt man mit nepalesischen Rupien (NPR). Diese bekommt man in Kathmandu am besten am Geldautomaten. Man kann mit Kreditkarten (Mastercard und Visa) ohne größere Schwierigkeiten Geld abheben. Dabei fällt an manchen Geldautomaten eine zusätzliche Automatengebühr (500 NPR) an.

Oder man tauscht Geld in einer der vielen Wechselstuben. Ausreichend Rupien in bar sollte man am besten immer bei sich haben, und wenn möglich auch einige US-Dollar, da man in den kleineren Orten die Kreditkarte nicht benutzen kann. Auch sollte man stets genug kleinere Beträge für Trinkgeld, kleinere Käufe oder kurze Busfahrten bereit haben. Geld bekommt man problemlos in den größeren Orten an Geldautomaten.

Wieviel Zeit sollte ich für eine Reise nach Nepal einplanen?

Pferd nepal

Die empfohlene Dauer für eine Reise nach Nepal hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich deiner Interessen, des beabsichtigten Aktivitätslevels und der Orte, die Du besuchen möchtest. Hier sind einige allgemeine Richtlinien:

  • Trekking Himalaya: Wenn Du vorhast, eine Trekkingtour in den Himalaya zu unternehmen, solltest Du mindestens zwei Wochen einplanen. Die beliebtesten Trekkingziele in Nepal sind das Everest Base Camp, das Annapurna-Base-Camp und das Langtang-Tal. Diese Trekkingrouten dauern in der Regel etwa 10 bis 15 Tage, abhängig von deiner gewählten Route und deinem Tempo.
  • Kulturelle Erkundung: Wenn Du dich hauptsächlich für kulturelle Erlebnisse interessierst und Städte wie Kathmandu, Bhaktapur, Patan und Lumbini besuchen möchtest, kannst Du mit einer Woche bis zehn Tagen rechnen, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu sehen.

Was kostet ein Reise nach Nepal ungefähr?

  • Flugkosten: Die Flugpreise können stark variieren, abhängig von deinem Abflugort, der Reisezeit und der Fluggesellschaft. Ein internationaler Flug nach Nepal kann normalerweise zwischen 1000 und 1500 Euro oder mehr kosten.
  • Unterkunft: Die Unterkunft in Nepal kann sehr günstig sein, insbesondere in einfachen Gästehäusern und Hostels. Die Preise können jedoch je nach Standort und Komfortniveau variieren. In günstigeren Unterkünften kannst Du ab etwa 10 bis 20 Euro pro Nacht übernachten, während hochwertigere Hotels und Resorts mehr kosten können.
  • Verpflegung: Das Essen in Nepal ist in der Regel erschwinglich. Mahlzeiten in einfachen Restaurants und Straßenständen kosten oft weniger als 5 Euro pro Mahlzeit. In gehobenen Restaurants und touristischen Orten können die Preise etwas höher sein.
  • Aktivitäten: Die Kosten für Aktivitäten hängen von deinen Interessen ab. Trekkingpermits und Führungsgebühren für beliebte Trekkingrouten wie das Everest Base Camp oder das Annapurna Base Camp können zwischen 20 und 40 Euro pro Tag liegen. Andere Aktivitäten wie Rafting, Mountainbiking oder Sightseeing-Touren haben unterschiedliche Preise.
  • Transport: Die Kosten für den Transport variieren je nachdem, wie du sich fortbewegst. Busse und lokale Taxis sind in der Regel günstig, während Inlandsflüge und private Fahrer teurer sein können.

Insgesamt kannst Du in Nepal mit einem Budget von etwa 30 bis 50 Euro pro Tag reisen, wenn Du sparsam bist. Für einen mittleren bis gehobenen Reisestil solltest Du mit einem Budget von 50 bis 100 Euro pro Tag rechnen. Trekking- oder Abenteuerreisen können zusätzliche Kosten verursachen. Es ist ratsam, im Voraus zu planen und dein Budget entsprechend anzupassen.

Für eine geführte Trekkingtour über 14 Tage mit einer Agentur inkl. Flug sollte man zwischen 2.200 € und 2.800 € einplanen

Die Autor und sein Bezug zu Nepal

Johannes Lau, Globetrotter Mitarbeiter in Dresden

Berge faszinieren Johannes schon seit seiner Kindheit. Zum Anfang das Riesengebirge und die Hohe Tatra, dann die Alpen. Später ging es auf Expedition auf 6000er und 7000er im Himalaja und Karakorum sowie ins Pamir und die Anden. Auch bei 110 Kilometer langen Ultratrails sucht er die Herausforderung in den Bergen.

Johannes hat auch schon den Reiseplaner »Trekking mit Kind in Nepal« geschrieben.

Text: Johannes Lau
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