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GR 20 Korsika Wandern Trail
GR 20 Korsika Wandern Trail

    GR20 auf Korsika: Das berühmte Fernwander-Abenteuer

    Entdecke mit uns den anspruchsvollen GR20 auf Korsika. Tipps zum Thema Ausrüstung und Planung sowie Highlights und eine Etappenübersicht für Wanderbegeisterte!
    Dauer und Länge
    185 Kilometer in 15 bis 16 Tagen
    Höhenmeter
    ca. 12.000
    Start und Ziel
    Calenzana bis Conca
    Beste Wanderzeit
    Mitte Juni bis Ende Oktober

    Anforderung
    Kondition, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit
    Übernachtung
    In Berghütten (Refuges) oder Camping

    Korsika GR20 Karte, Fernwanderung

    Das ist der GR20 auf Korsika

    Der Fernwanderweg GR20 gilt als einer der schönsten, aber auch anspruchsvollsten Weitwanderwege Europas. Das Kürzel »GR« steht für Grande Randonnée, bedeutet schlicht »große Wanderung« und bezeichnet in Frankreich und Belgien ein Netz von Fernwanderwegen (eine frühlinghafte Auswahl an GR-Wanderungen findest du im Artikel »Wandern im Frühling«).
    Auf rund 185 Kilometern und 12.000 Höhenmetern durchquert er die Mittelmeerinsel Korsika – von Calenzana im Nordwesten bei Calvi bis nach Conca im Südosten. Ein Großteil der Strecke liegt im Parc Naturel Régional de Corse, Korsikas großem Naturpark, und führt durch wilde, abgelegene Gebirgslandschaften auf bis zu 2600 Metern Höhe.

    Wie schwierig ist der GR20 auf Korsika?

    Der GR20 gilt als der schwierigste Fernwanderweg Europas und ist nichts für Ungeübte. Das liegt weniger an der reinen Distanz als vielmehr am Gelände: Du bewegst dich ständig in alpinem Terrain. Es gibt viele Passagen, in denen du die Hände zum Kraxeln benutzen musst. »Flache« Stücke gibt es kaum – du steigst entweder steil auf oder steil ab, oft über loses Geröll oder glatte Granitplatten. Schroffe Grate, ausgesetzte Passagen und Schneefelder gehören dazu. Eine gute Kondition, Trittsicherheit, solide Ausrüstung und an manchen Stellen Schwindelfreiheit sind daher absolute Voraussetzung. Hinzu kommt, dass du dein gesamtes Gepäck selbst trägst und im Sommer die Sonne gnadenlos auf die Felsen brennt, was die physische Belastung enorm erhöht.

    Im Norden Korsikas ist der Weg technisch etwas anspruchsvoller als im Süden. Das heißt, das Gelände ist steiler, ausgesetzter und es sind mehr Höhenmeter zu überwinden. Du kannst den GR 20 von Norden nach Süden oder umgekehrt wandern. Einige raten dazu, zuerst die schwierigen Etappen im Norden zu bewältigen; andere starten lieber im Süden, um sich langsam an die Herausforderungen zu gewöhnen. Die meisten Wander:innen legen den Weg allerdings in Nord-Süd-Richtung zurück – das ist auch die Standardrichtung der meisten Reiseführer und GPS-Tracks. Wer alleine unterwegs ist, trifft in dieser Richtung am ehesten auf Gleichgesinnte, da fast alle dieselben Hütten ansteuern. Der klassische Startpunkt liegt in Calenzana, in der Nähe von Calvi im Norden. Wer lieber im Süden beginnt, startet in Conca, nahe Porto-Vecchio.

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    Korsika GR20, Fernwanderweg, Kochen im Camp
    Korsika GR20, Fernwanderweg
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    Korsika GR20, Fernwanderweg, Frau läuft über Geröll
    Korsika GR20, Fernwanderweg, Fluss im Schatten
    Korsika GR20, Fernwanderweg, Frau probiert korsischen Käse in Hütte

      Die beste Zeit für eine Wanderung auf dem GR20

      Die beste Zeit für den GR 20 liegt zwischen Mitte Juni und Ende Oktober. Dann sind die höheren Lagen meistens schnee- und eisfrei, und die Berghütten, in denen du Getränke, Snacks und warme Mahlzeiten bekommst, haben geöffnet. Juli und August sind allerdings die heißesten Monate auf Korsika: Temperaturen über 30 Grad sind keine Seltenheit, was das Wandern deutlich anstrengender macht. Viele, die in dieser Zeit unterwegs sind, stehen daher schon gegen 5 Uhr morgens auf, um den größten Teil der Etappe vor der Mittagshitze zu schaffen und nachmittags im Schatten zu entspannen.

      Hier übernachtest du auf dem GR20 auf Korsika

      Die Refuges entlang des GR20 bieten einfache Übernachtungsmöglichkeiten. Schlafen kannst du in Matratzenlagern mit Etagenbetten. Wer lieber etwas mehr Privatsphäre hat und gerne draußen schläft, kann sich eines der Zelte mieten, die meist direkt neben der Hütte aufgebaut sind. Alternativ kannst du auch dein eigenes Zelt in deinen Rucksack packen und auf den ausgewiesenen Biwakflächen in Hüttennähe aufstellen. In jedem Fall solltest du einen eigenen Schlafsack dabeihaben. Und: Wildcampen abseits der Hütten ist auf dem GR20 nicht erlaubt.

      Ganz gleich, ob du dich für den Schlafsaal, ein Mietzelt oder den eigenen Biwakplatz entscheidest – eine Reservierung ist in jedem Fall nötig und sinnvoll. Die Schlafsäle bieten meist Platz für etwa 25 bis 30 Personen und sind vor allem in der Hochsaison schnell ausgebucht. Auch wenn du mit eigenem Zelt unterwegs bist, musst du deinen Biwakplatz reservieren. Wenn du ohne Reservierung an einer Hütte ankommst, wirst du zwar meistens nicht abgewiesen, musst aber oft einen Aufpreis zahlen – teilweise wird dann die doppelte Gebühr verlangt. Aktuelle Informationen und das Buchungsportal findest du auf der Website des Parc Naturel Régional de Corse.

      Was erwartet dich in den Hütten:

      • Innen- oder Außenküche und Essbereich
      • Schlafsaal mit Etagenbetten
      • Kalte Duschen und Toiletten im Freien
      • Mülleimer für Abfall
      • Strom zum Laden deines Smartphones oder deiner Kamera
      • Einfaches Frühstück und Abendessen
      • Kleiner Supermarkt

        Wie lange dauert es, den GR20 auf Korsika zu wandern?

        Für die gesamte Tour solltest du mindestens 15 bis 16 Tage einplanen. So bleibt die Wanderung mit einigen langen Etappen fordernd und anstrengend, es bleibt aber auch genügend Zeit, um zwischendurch einen entspannten Nachmittag an den berühmten Naturpools Korsikas zu verbringen.

        Der GR20 in 15 Etappen

        Calenzana – Refuge d’Orti di u Piobbu

        Länge: 12 km
        Höhenmeter: 1400 m / 100 m

        D’Ortu di u Piobbu – Refuge de Carozzu

        Länge: 8 km
        Höhenmeter: 680 m / 1000 m

        Refuge de Carozzu – Haut Asco/Altore

        Länge: 7 km
        Höhenmeter: 800 m / 660 m

        Refuge d’Altore (Haut-Asco) – Refuge de Tighjettu

        Länge: 10 km (zzgl. möglichem Abstecher auf den Monte Cinto)
        Höhenmeter: 1250 m / 1010 m

        Refuge de Tighjettu – Refuge de Ciottulu di i Mori

        Länge: 6 km
        Höhenmeter: 650 m / 360 m

        Refuge de Ciottulu di i Mori – Refuge de Manganu

        Länge: 24 km
        Höhenmeter: 650 m / 1050 m

        Wem Etappe 6 zu lang ist, kann sie auch aufteilen:

        Refuge de Ciottulu di i Mori – Hôtel Castel De Vergio
        Länge: 8 km
        Höhenmeter: 100m / 650m

        Hôtel Castel De Vergio – Refuge de Manganu
        Länge: 16 km
        Höhenmeter: 640m / 430m

        Refuge de Manganu – Refuge de Petra Piana

        Länge: 9 km
        Höhenmeter: 870m / 630m

        Refuge de Petra Piana – Refuge de l’Onda

        Länge: 10 km
        Höhenmeter: 500m / 900m

        Refuge de l’Onda – Vizzavona

        Länge: 13 km
        Höhenmeter: 700m / 1200m

        Vizzavona – Capanelle

        Länge: 16 km
        Höhenmeter: 1000m / 335m

        Capanelle – Col de Verde

        Länge: 14 km
        Höhenmeter: 320m / 650m

        Col de Verde – Refuge d’Usciolu

        Länge: 16 km
        Höhenmeter: 1290m / 830m

        Refuge d’Usciolu – Refuge d’Asinao

        Länge: 19 km
        Höhenmeter: 870m / 1090m

        Refuge d’Asinao – Refuge de Paliri

        Länge: 16 km
        Höhenmeter: 560m / 1010m

        Refuge de Paliri – Conca

        Länge: 13 km
        Höhenmeter: 250m / 1070m

          *Hinweis zu Etappe 4: Seit Juni 2015 wird die 4. Etappe des GR20 umgeleitet und verläuft nicht mehr durch den gefährlichen »Cirque de la Solitude«, so wie es noch in vielen älteren Reiseführern steht. 

          Highlights entlang des GR20 auf Korsika

          Der GR20 ist eine Wanderung voller spektakulärer Aussichten, idyllischer Pausenplätze, wunderschöner Seen und der berühmten Naturpools auf Korsika. Hier sind einige der Höhepunkte, auf die du während deiner Wanderung stoßen wirst:

          Lac de Nino

          Ein idyllischer Gletschersee, eingebettet in weite Graswiesen zwischen dem Refuge de Ciottulu di i Mori und dem Refuge de Manganu (Etappe 6).

          Lac de Melo und Lac de Capitello

          Zwei spektakuläre, von schroffen Felsen umgebene Gletscherseen. Du passierst sie auf der Etappe zwischen dem Refuge de Petra Piana und dem Refuge de l’Onda (Etappe 8).

          Monte Cinto (2706 Meter)

          Mit 2706 Metern ist der Monte Cinto (auch Monte Cintu) der höchste Gipfel Korsikas. Auf Etappe 4 führt der GR20 über die Pointe des Éboulis (2607 m) direkt unterhalb des Massivs vorbei. Wenn du noch rund 10 Kilometer und 400 Höhenmeter dranhängen möchtest, kannst du von hier aus einen Abstecher zum Gipfel machen – und damit auf dem Dach der Insel stehen.

          Monte Incudine (2134 Meter)

          Er ist der höchste Berg im Süden Korsikas und bietet einen großartigen Ausblick bis zum Meer. Erreichbar ist der Monte Incudine auf der 13. Etappe des GR20 zwischen dem Refuge d’Usciolu und dem Refuge d’Asinao.

          Naturpools entlang des GR20

          Korsika ist berühmt für seine natürlichen Pools in den klaren Bächen und Flüssen der Berge. Unterwegs laden sie immer wieder zu einer Abkühlung ein. Besonders schöne und tiefe Gumpen erwarten dich auf Etappe 8. Auch auf Etappe 9, zwischen dem Refuge de l’Onda und Vizzavona, gibt es zahlreiche Stellen, die sich perfekt für einen Sprung ins kalte Wasser eignen.

          Aiguilles de Bavella

          Das Bavella-Massiv, auch bekannt als die »korsischen Dolomiten«, zählt zu den eindrucksvollsten Landschaften der Insel. Die gezackten Felstürme der Aiguilles de Bavella ragen markant in den Himmel und erinnern mit ihren Formen und Farben an die Dolomiten. Entsprechend spektakulär ist die Szenerie, die dich hier erwartet.

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            Verpflegung und Wasser auf dem GR20

            Auf allen Hütten kannst du dir ein Abendessen und Frühstück buchen. Wichtig dabei: Reserviere dein Essen sofort bei der Ankunft. Ansonsten gibt es auf allen Hütten eine Art kleinen Markt, in dem es Nudeln, Tomatensoße, Konserven, Nüsse, Süßigkeiten und kalte Getränke gibt. Da die Lebensmittel mit dem Helikopter auf die Hütten geflogen werden, sind die Produkte teuer und die Auswahl ist begrenzt. In folgenden Orten entlang des GR20 gibt es etwas größere Märkte, die eine etwas bessere Auswahl bieten als die abgelegenen Refuges. 

            • Haut-Asco (Ende Etappe 3): Ein kleiner Shop im Hotel/Gîte versorgt dich mit Grundnahrungsmitteln. Dort gibt es auch Klopapier, Sonnencreme und Gaskartuschen.
            • Castel de Vergio (Ende Etappe 5): Der Laden an der Hotel- und Skistation punktet mit einer tollen Auswahl an regionalem Käse, Wurst, frischem Brot und klassischem Wanderproviant.
            • Vizzavona (Ende Etappe 9): Dies ist der am besten ausgestattete Versorgungspunkt auf der gesamten Tour. Die »Épicerie« am Bahnhof in Vizzavona bietet alles von frischem Obst und Gemüse bis hin zu Ersatz-Ausrüstung.

            Einen eigenen Kocher kannst du theoretisch zu Hause lassen, selbst wenn du dich selbst verpflegst. Fast alle Hütten bieten Außenküchen mit Gasstellen zur freien Nutzung an. Wichtig: Denke an ein eigenes Feuerzeug oder Streichhölzer! Da oft nur wenige Kochstellen für viele hungrige Wander:innen zur Verfügung stehen, sind hier manchmal etwas Geduld oder Teamwork gefragt.

            Unterwegs triffst du immer wieder auf die für Korsika typischen Bergeries. In diesen urigen Schäfereien leben die Hirt:innen über den Sommer und stellen selbst Käse her. Sie sind der perfekte Ort für eine Mittagspause: Hier gibt es meist korsischen Käse, Baguette, kalte Getränke und oft auch Suppen oder Omeletts.

            Trinkwasser auf dem GR20

            Frisches Trinkwasser findest du an allen Berghütten und den meisten Schäfereien (Bergeries) entlang des GR20. Das Wasser sprudelt hier direkt aus den Quellen der Berghänge und ist – sofern nicht ausdrücklich anders markiert – ohne Abkochen oder Filtern trinkbar. Bei Wasser aus Bächen ist jedoch Vorsicht geboten: Da diese oft von Tieren genutzt werden, solltest du das Wasser aus Flüssen, Bächen und Seen im Zweifel immer aufbereiten. Beachte auch, dass der Zugang zu Wasser zum Ende der Saison schwieriger werden kann, da Quellen und Bäche je nach Wetterlage versiegen können.

            Bargeld auf dem GR20

            Auf dem GR20 ist Bargeld die einzige verlässliche Währung, da die Berghütten keine Kartenzahlung akzeptieren und es entlang der gesamten Strecke keine Geldautomaten gibt. Plane daher dein Budget für die 15 Tage auf dem Trail plus einen finanziellen Puffer und führe den gesamten Betrag in bar mit. Wie viel Bargeld du einplanen musst, hängt ganz von deinem Wanderstil ab: 

            • Selbstversorger:innen (Zelt & Eigenverpflegung): Kalkuliere mit ca. 25–35 € pro Tag. Das deckt die Gebühr für den Zeltplatz (ca. 7–12 € pro Person) sowie kleinere Einkäufe von Grundnahrungsmitteln, Käse in den Bergeries oder ein gelegentliches Kaltgetränk ab.
            • Hüttennutzer:innen (Bett & Halbpension): Plane etwa 70–90 € pro Tag ein. Eine Übernachtung im Matratzenlager kombiniert mit dem Paket aus Abendessen und Frühstück liegt preislich oft in diesem Rahmen.
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            Korsika GR20, Fernwanderweg, Ziel in Conca

              Navigation auf dem GR20

              Die Navigation auf dem GR20 ist dank der markanten rot-weißen Markierungen an Felsen und Bäumen sowie den Steinmännchen im alpinen Gelände sehr gut machbar. In den felsigen Hochlagen und bei Nebel solltest du dich jedoch nicht allein auf die Sicht verlassen: Eine Karte auf dem Smartphone (zum Beispiel via Komoot oder Outdooractive) ist heute Standard, während eine physische Wanderkarte als Backup im Rucksack zur Grundausstattung gehört. Auf dem gesamten GR20 wirst du kaum bis keinen Handyempfang haben. Stelle daher sicher, dass deine Wanderkarten heruntergeladen und offline verfügbar sind. Da das GPS im Gebirge viel Energie frisst, ist eine zuverlässige Powerbank unverzichtbar.

              Ausrüstung auf dem GR20

              Allgemein gilt auf dem GR20: Du brauchst leichte, aber stabile Ausrüstung. Auf unnötigen Luxus zu verzichten, ist auf Weitwanderungen der größte Luxus, den man sich gönnen kann. Wer mit leichtem Gepäck reist, bewältigt die enormen Höhenmeter mit viel weniger Kraftaufwand als mit einem 20-Kilogramm-Rucksack. Dennoch musst du auf Notfälle und plötzliche Wetterumschwünge vorbereitet sein. Falls du noch auf der Suche nach einer geeigneten Wanderhose bist, wirst du hier fündig. Unsere ausführliche Kaufberatung für Weitwanderungen und Ultraleicht-Equipment findest du hier.

              Die Schuhwahl ist eine der wichtigsten Entscheidungen deines Setups. Da der Weg felsig, steil und technisch ist, muss dein Schuhwerk einiges wegstecken. Die meisten Wander:innen setzen auf knöchelhohe Wanderstiefel: Sie schützen vor scharfen Felskanten, bieten Halt gegen Umknicken und garantieren Stabilität in unwegsamem Gelände. Erfahrene Wander:innen greifen oft zu Trailrunningschuhen, die extrem leicht sind und schnell trocknen, aber eine starke Fußmuskulatur voraussetzen. Ein guter Mittelweg sind Zustiegsschuhe: Sie sind leicht und flexibel, bieten aber eine festere Sohle und eine Kletterzone an der Spitze – ideal für die Kraxelpassagen im Norden. Achte in jedem Fall auf eine griffige Sohle (zum Beispiel Vibram) für maximalen Halt auf glattem Granit. Unsere Kaufberatung für Wanderschuhe findest du hier.

              Wanderstöcke entlasten gerade bei den steilen Abstiegen im Norden und dem Geröll im Süden die Knie enorm und sind daher ein absolutes Muss für GR20-Wanderer:innen. Wenn du Hilfe bei der Wahl der Wanderstöcke brauchst, wirst du hier fündig.

              Unsere Globetrotter Ausrüstungstipps
              für deine Wanderung auf dem GR20

                Körperliche Vorbereitung: So wirst du fit für den GR20

                Eine solide Grundlagenausdauer ist entscheidend, um die täglichen Auf- und Abstiege auf Korsika nicht nur zu schaffen, sondern auch zu genießen. Starte idealerweise 8–12 Wochen vorher mit Ausdauertraining und der Kräftigung von Beinen und Rumpf. Wenn du in den Bergen wohnst, nutze sie für Touren – im Flachland helfen Treppensteigen, technisch anspruchsvolle Wege oder Laufband-Training mit Steigung. Trage dabei bereits die Schuhe, die du auf dem GR20 nutzen möchtest, damit diese gut eingelaufen sind und keine Blasen verursachen. Tipp: Trainiere möglichst realistisch mit gepacktem Rucksack, damit sich dein Körper an die Belastung gewöhnt. Mehr Trainings-Tipps findest du hier.

                Wie hoch ist die Abbruchquote auf dem GR20?

                Offizielle Statistiken gibt es dazu nicht, Schätzungen gehen jedoch davon aus, dass etwa 30 bis 40 Prozent der Wander:innen die Tour vorzeitig abbrechen. Die häufigsten Gründe sind Blasen an den Füßen, Knieprobleme durch die harten Abstiege oder schlichtweg Erschöpfung, weil das Gewicht des Rucksacks unterschätzt wurde.

                TEXT UND FOTOS: Mona Boos

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