Reiseberichte

Seit 2013 durchzieht Ecuador wieder ein rot-schwarzes Band auf Schienen: Der Tren Crucero fährt von Durán in der Nähe der Küstenstadt Guayaquil bis in die Hauptstadt Quito. Viele Jahre fuhr auf der rund 400 Kilometer langen Strecke kein Zug, jetzt ist das marode Schienennetz wieder instand gesetzt. Der Tren Crucero ist nur für Touristen unterwegs. […]
Tags Eisenbahn | Bahnen der Welt | Südamerika
Vor ziemlich genau drei Jahren habe ich meinen ersten Post auf diesem Blog veröffentlicht. Seit ziemlich genau dreieinhalb Jahren lebe ich nun in Sydney. Seither hat sich viel getan. Zu Beginn habe ich den Blog nur als eine Art Tagebuch für mich selber und meine Familie geführt. Einerseits um den Daheimgebliebenen einen Einblick in meinen Alltag zu geben, andererseits auch als bewusste Auseinandersetzung mit meinem neuen Leben in Australien. Ich wollte keine Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit, sondern meine Gedanken und Erlebnisse nur mit einem ausgewählten Kreis an Freunden teilen. Langsam aber sicher hat sich aus Australien ? No Worries jedoch mehr entwickelt und das nicht zuletzt weil sich immer wieder Menschen bei mir gemeldet haben, die mich ermutigt haben, weiter zu machen.

Heute kann ich auf über 200 Posts, viele Stunden Recherche, interessante Begegnungen mit Australiern und anderen Auswanderern, unvergessliche Momente in meinem Leben hier, Tage an denen ich von Heimweh geplagt wurde und etliche Emails und Kommentare von Lesern zurückblicken. Noch dazu war der vergangene Monat mit 7.000 Seitenaufrufen ein Rekordmonat für mich. Nicht schlecht für ein Tagebuch, dass ich an einem regnerischen Tag im April 2012 aus Langeweile und Heimweh gestartet habe. Wer also sind die Leser von Australien ? No Worries, die diese Seite regelmäßig besuchen? Menschen die vom Fernweh geplagt sind, Auswanderer, Australien-Fans oder einfach nur Reiselustige? Meine größte Lesergruppe macht 55% aus und kommt aus Deutschland. Weiters folgen 15% aus Australien und 10% aus Österreich. Weitere 9% befinden sich in den USA, 4% in der Schweiz und 2% in Russland. Die letzten fünf Prozent verteilen sich auf die Ukraine, Frankreich, Großbritannien und Spanien.

Ich möchte an dieser Stelle also mal allen Menschen da draußen DANKE sagen, die diesem Blog folgen. Ich hoffe, ich habe euch damit einige nette Stunden an Lesestoff bereitet, konnte euch hin und wieder mit etwas behilflich sein und habe auch einigen anderen Auswanderern oder solchen, die es gerne noch werden wollen, Lust auf mehr gemacht.

No worries!

FOTO: DANIEL ROHRER
Tags Dies und das |
… beginnen wir mit ersten Vorbereitungen für unsere nächste Reise. Die erste Handlung ist die Findung eines Mottos – welches diesmal heißt: “Eine Reise ist ein Trunk aus der Quelle des Lebens”  (Friedrich Hebbel) Der nächste Blog-Eintrag wird den Verlauf … Weiterlesen
Tags Allgemein |
Museum der Mine in Kiruna

Lappland hatte für mich von Kindheit an eine faszinierende Wirkung ? wie wundervoll muss der Ort sein, an dem der Weihnachtsmann wohnt? 2014 habe ich die romantische Vorstellung, an Weihnachten am Ort des Geschehens zu sein, für mich wahr werden lassen. Vom 23. bis zum 26. Dezember habe ich ein paar wundervolle Tage nördlich des […]
Tags Europa | Reiseberichte | Schweden
Kapstadt Tafelberg

Wenn Sie nach Südafrika reisen, sollten Sie unbedingt einen Aufenthalt im Cape Beach House einplanen. Es garantiert Ihnen einen unvergesslichen Aufenthalt in der Mutterstadt Südafrikas. Mit seiner idealen Lage direkt auf Woodbridge Island und einer Entfernung von nur 8 km ins Zentrum Kapstadts ist das Cape Beach House perfekt für jeden, der in einer ruhigen […]
Tags Südafrika | Afrika | Kapstadt
Center Parc Bispinger Heide wir kommen!
Anfang Mai steht Kurzurlaub in Niedersachsen auf dem Programm. Elischeba berichtet wo es hingeht
Tags Küche | Landschaft | lecker
Bloggen ist ein ständiger Prozess mit Veränderungen. Technischen Entwicklungen machten im Laufe der Zeit neue Darstellungsformen möglich, neue Interessen des Autors verändern die Themen im Blog und frische Ideen werden umgesetzt. Die schnelle Anpassung an neue Bedingungen ist einer der Vorzüge von Blogs. Und manchmal trifft der Autor Entscheidungen, die er nach einiger Zeit wieder […]
Tags Bloggereien | Schienenreisen | Chronik
Am 1. Mai 2015 legt die MSC Splendida erstmalig in Hamburg an. Der Erstanlauf der MSC Splendida wird mit einem öffentlichen Event für die ganze Familie gefeiert.
Tags MSC | Kreuzfahrthafen Hamburg |
Sydney ist insofern speziell, da es die einzige große Stadt in Australien ist, die nicht nach einem sorgfältig ausgearbeiteten Masterplan entstanden ist. Es gibt kein ersichtliches Raster, keinen Stadtkern und es fehlt an einer gut durchdachten Infrastruktur. Wie die Stadt Sydney aufgebaut ist, wirkt also nicht nur planlos ? vergleicht man zum Beispiel mit Melbourne ? sondern sie ist es tatsächlich auch. Man könnte sich also fragen, was haben sich die Architekten und Stadtplaner von damals gedacht? Wieso ist Sydney so planlos entstanden?

Die Antwort ist relativ simpel: Die ersten Siedler kamen nicht nach Australien, um zu bleiben. Sie hatten daher kein Interesse daran, eine Stadt für die Zukunft zu planen. Sydney entstand quasi nach und nach von selbst. Das, was wir heute als George Street kennen, hatte wahrscheinlich den größten Einfluss auf die Entwicklung der Stadt. Die Straße war ursprünglich nicht mehr als ein Trampelpfad, der die Verbindung von The Rocks, wo sich das Camp der Sträflinge befand, zur nächsten Ziegelgrube darstellte. Der Weg führte entlang einem kleinen Fluss, der als Frischwasserquelle diente und heute nur mehr unterirdisch verläuft. Die Ziegelgrube befand sich ziemlich genau dort, wo jetzt der Hauptbahnhof Central Station liegt. Das Gebiet um The Rocks ist heute Sydneys beliebtes Altstadtviertel, eine hübsche Gegend mit vielen Galerien, Restaurants, Pubs und historischen Gebäuden. Das war jedoch nicht immer so. Als die Sträflinge sich westseits der George Street niederließen, war The Rocks nicht mehr als ein steiniges unwegsames Gelände, aus dem schon bald der Slum von Sydney werden sollte.

Östlich der George Street ließ sich Captain Arthur Phillip, der erste Gouverneur Australiens, nieder. Das heutige Museum of Sydney befindet sich exakt an jener Stelle, an der das erste richtige Gebäude stand: Australia?s First Government House. Es war sowohl politisches Zentrum der Macht, als auch Wohnstätte des Gouverneurs und seiner Familie. Die Bauarbeiten dafür begannen bereits im Jahre 1788, jenem Jahr in dem die ersten Sträflinge die Küste von Australien erreichten. So kam es auch, dass sich die freien Siedler östlich der George Street niederließen, während die Sträflinge hauptsächlich auf der westlichen Seite lebten. Im modernen Sydney 200 Jahre später ist diese historisch bedingte Trennung zwischen Ost und West immer noch zu spüren: Alle offiziellen Regierungsgebäude und Zentren der Macht befinden sich auf der östlichen Seite, während sich die Industrie und die ärmsten Gegenden in Sydneys Westen befinden.

Lachlan Macquarie, der 1810 sein Amt antrat, war übrigens der erste Gouverneur, der während seiner Amtszeit unzählige Versuche unternahm, aus einer temporären Siedlung eine Stadt zu machen. Unter anderem entstand während seiner Amtszeit das erste richtige Krankenhaus, die Parramatta Road und die Hyde Park Barracks, eine Unterkunft für Sträflinge, in dem sich heute ein Museum befindet. Macquarie wurde seines Amtes jedoch frühzeitig enthoben und nach London zurück beordert. Die Obrigkeit teilte seine Visionen nicht und war der Meinung, dass er unnötig viel Geld für eine Sträflingskolonie ausgeben würde. Erst 1842, als die Entsendung von Sträflingen in diesen Teil von Australien praktisch beendet war und nur mehr freie Siedler nach New South Wales kamen, wurde Sydney offiziell zur Stadt erklärt.

Mehr Informationen zu Sydneys Geschichte gibt es hier. Wer gerne zu Fuß die Stadt erkundet, dem kann ich auch wärmstens die Sydney Architecture Walks, Sydney Living Museums und The Rocks Discovery Museum empfehlen.

No worries!

FOTO: NINA FISCHER
Tags Geschichte | Sydney |
Zu Besuch bei den Massai

Im September/Oktober 2014 haben meine Frau und ich eine 16tägige, privat geführte Kenia und Tansania Safari Reise gemacht. Die Reiseroute und die Unterkünfte wurden in Absprache mit TerraVista-Erlebnisreisen zusammengestellt, wobei sich TerraVista sehr flexibel bezüglich unserer speziellen Wünsche zeigte. Ausgangspunkt der Reise war Nairobi und führte im Folgenden zum Lake Nakuru Nationalpark, zum Massai Game […]
Tags Afrika | Tansania | Sansibar
Meine heutigen Kanaldeckel-Souvenirs stammen aus Südamerika, genau genommen aus Ecuador. Seit 2013 wird dort das Eisenbahnnetz wieder instand gesetzt. Und überall dort, wo Bahnhöfe und Eisenbahngebäude renoviert werden, gibt es auch neue Kanaldeckel bzw. Schachtabdeckungen. Darum schreibe ich auch in der Mehrzahl von “Souvenirs” und nicht von einem bestimmten Deckel. Im Herbst 2014 bin ich […]
Tags Bahnhof | Bahnen der Welt | Südamerika

Heute gibt es mal keine Reportage, keinen Artikel im herkömmlichen Sinne. Heute wird es etwas persönlich. Völlig überraschend kam für mich die Nominierung zum Liebster Award. Aufgestellt und weitergegeben von Daniela, der Autorin des Blogs Landlinien. Übrigens einer meiner absoluten Lieblingsblogs und sehr lesenswert. Darin stellt sie ihren Lieblingsblogs 11 Fragen, die sie zuvor in abgewandelter Form selbst beantwortet hat. Ein Kennenlernen für Neuzugänge ? wenn Du Dich hierher verirrt hast: Hallo erstmal ? ein persönlicher Blick hinter die Fassade der Person, die hier schreibt. Also mich.

Nun denn: Danke Dani ? hier sind meine Antworten.

Der Beitrag Liebster Award: Wer hier schreibt, wenn er schreibt oder 11 Fragen an theBackpacker erschien zuerst auf theBackpacker.
theBackpacker - Outdoor - Wandern - Abenteuer

Tags aktuell | Award | About